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NEOS Positionen von Soziallandesrat Heinrich Schellhorn übernommen

Sebastian Huber: „Der richtige Weg bei der Sozial- und Pflegepolitik ist eingeschlagen!“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

In der heutigen Lokalausgabe der Salzburger Nachrichten fordert Soziallandesrat Heinrich Schellhorn von den Grünen ein Umdenken in der Sozial- und Pflegepolitik des Landes. Diese Forderungen sind für den NEOS Sozialsprecher Dr. Sebastian Huber jedoch keine Neuigkeiten, da er diese Positionen bereits in seinem Sozial- und Pflegekonzept im Zuge der Gemeinderatswahlen 2014 für die Stadt Salzburg gefordert hatte.

„Als Arzt, der täglich im intensiven Kontakt mit Patentinnen und Patenten ist, erkenne ich die Probleme in der derzeitigen Sozial- und Pflegepolitik der Stadt, wie auch des Landes Salzburg. Die Probleme in der Sozial- und Pflegepolitik sind hausgemacht, da die Politik in den letzten Jahrzehnten leider keine Antworten auf die Entwicklung der Pflege unserer Angehörigen gefunden hat. Bedenkt man, dass die demographische Entwicklung schon seit Jahrzehnten bekannt war, kommt die Forderung von Soziallandesrat Schellhorn nicht überraschend, aber dennoch leider um rund 15 Jahre zu spät. Dieses Versäumnis ist bezeichnend für das kollektive Versagen der bisherigen Gesundheitspolitik der letzten Jahrzehnte“, so Gemeinderat Dr. Huber.

NEOS Salzburg hatte bereits im Gemeinderatswahlkampf den Vorschlag zu neuen Wohnkonzepten, wie beispielsweise Senioren-Wohngemeinschaften bzw. –Wohnhäusern gemacht, sowie die Forderung nach einem „Case und Care Management“ erhoben. Auch Seniorenorganisationen fordern diesen Umdenkprozess, nicht nur aus Kostengründen, sondern weil so das Zusammenleben gerade im Alter wesentlich erleichtert wird.

Konkret lautet die NEOS Forderung: Alt werden in Wohnortnähe. „Wenn schon Pflege in stationärer Form notwendig ist, dann sollte sie in kleinen Einheiten in Wohnortnähe bzw. in den eigenen vier Wänden stattfinden. Unterstützt werden sollte sie durch mobile Dienste, wie mobile Ergo- und Physiotherapeuten. Betreutes Wohnen in Einheiten von 12-20 Wohnungen muss auch für den gemeinnützigen Wohnbau eine Aufgabe für die Zukunft sein“, so Gemeinderat Huber.

„Es ist doch ganz klar, dass ältere Menschen nicht fremdbestimmt in Heimeinrichtungen leben, sondern auch bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen möchten. Die Pflege der Zukunft muss ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben im letzten Lebensabschnitt garantieren. Die Landespolitik hat nach vergeudeten Jahrzehnten endlich die richtige Richtung eingeschlagen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sie sie auch beibehält. Ich werde mich auch für die Umsetzung in der Stadt Salzburg stark machen. Aktuelle Anregungen sind beim weiteren Studium der NEOS Positionen zu finden“, meint Huber abschließend.