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NEOS: Politik behindert private Kinderbetreuungseinrichtungen

Huber: „Stadt und Land sollen ihre Differenzen bei der Bedarfsprüfung von Krabbelgruppen beseitigen.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

„Nach einer dreijährigen Odyssee hat die Krabbelgruppe ‚Schlumpfhausen‘ in der Alpenstraße nun endlich die Bedarfsfeststellung von der Stadt erhalten und darf nun weitere 8 Kinder aufnehmen. Ich freue mich darüber, dass der Verein People nun endlich die dritte Krabbelgruppe ‚Schlumpfhausen‘ eröffnen kann. Leider gibt es in der Stadt Salzburg noch etliche Krabbelgruppen und Anbieter von privaten Kinderbetreuungseinrichtungen, die weiter auf einen positiven Bedarfsbescheid warten und während der langen Wartezeit von der Politik in der Luft hängen gelassen werden“, stellt Dr. Sebastian Huber, NEOS Bildungssprecher und Vorsitzender des städtischen Bildungsausschusses, eingangs fest und fügt an: „Anscheinend musste im Fall der Krabbelgruppe ‚Schlumpfhausen‘ erst medialer und öffentlicher Druck aufgebaut werden, bis Stadt und Land hier endlich einlenkten. Es hätte schon viel früher eine Reaktion geben müssen.“

Für NEOS steht fest, dass Stadt und Land aufgefordert sind, ihre Differenzen bei den Bedarfsprüfungen von Krabbelgruppen zu beseitigen und im Sinne der betroffenen Kinder und Eltern zusammenzuarbeiten: „Besonders paradox ist die Situation in der Stadt Salzburg. Die Stadt, die keine eigenen Kinderbetreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren anbietet, müsste eigentlich froh sein, dass viele private Anbieter hier in die Bresche springen. Aber anstatt eine Zusammenarbeit mit den privaten Anbietern zu suchen, legt ihnen die Politik nur Steine in den Weg“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Es ist für mich unverständlich, warum Stadt und Land Einrichtungen behindern, die Kinderbetreuungsplätze schaffen wollen.“