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NEOS: Nach ASKÖ Urteil muss Regress gefordert werden.

Huber/Rößlhuber: „ASKÖ immer noch mit Spitzenfunktionären der SPÖ besetzt.“

Das heutige erstinstanzliche Urteil – auch wenn es nicht rechtskräftig ist – ist eindeutig. Das Gericht sah es erstinstanzlich als erwiesen an, dass über viele Jahre hinweg der ASKÖ Salzburg als Selbstbedienungsladen geführt wurde. Für uns NEOS in der Stadt Salzburg steht außer Streit, dass der ASV und der ASKÖ umgehend alle Hebel in Bewegung setzen und Regress fordern müssen. Immerhin schoss die Stadt einmalig € 180.000 als Investitionskostenzuschuss in die Sanierung des ASV Platzes zu. Das Geld ist dort aber nie angekommen. Dieses Geld muss jetzt von Franz Karner und Co zurückgeholt werden“, stellt NEOS Klubobmann und Sportsprecher, Dr. Sebastian Huber eingangs fest.

Öffentliche Subventionen der Stadt Salzburg, die eigentlich für den Erhalt der Sportstätten gedacht waren, insbesondere aber auch Kinder- und Jugendarbeit zugutekommen sollten, flossen in Wohnmobile, Zäune oder private Einrichtungen. So kann es nicht gehen“, wirft NEOS Jugendsprecher GR Lukas Rößlhuber ein und fügt an: „Sportpolitische Verfehlungen dürfen nicht auf dem Rücken der vielen Breiten- und Spitzensportler ausgetragen werden und schon gar nicht auf dem Rücken unserer Kinder, die ihre Freizeit in den Sportvereinen verbringen.“

Das ‚System Karner‘ zeigt eindeutig, dass sich die Politik aus dem Sport heraushalten muss. Ganz offensichtlich hat die SPÖ aber nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Für mich ist es absolut unverständlich, dass der ASKÖ noch immer mit ehemaligen und aktiven Spitzenfunktionären der SPÖ besetzt ist“, sagt Huber.

Rößlhuber fügt dazu an: „Der neue ASKÖ Präsident ist der ehemalige AK-Direktor Gerhard Schmidt, als Vizepräsident_innen fungieren der aktive Abgeordnete zum Nationalrat Walter Bacher, der ehemalige Landesrat und Pensionistenverbandsobmann Walter Blachfellner, der ehemalige Landtagsabgeordnete Peter Pfeifenberger, die Klubobfrau der SPÖ in der Stadt Salzburg, Andrea Brandner oder der Bürgermeister der Gemeinde Bürmoos und ÖGB Salzburg Präsident Peter Eder jun.. Auch der übrige Vorstand ist mit ehemaligen und aktiven Politikerinnen und Politikern der SPÖ durchsetzt. Dies alles, obwohl dadurch schon einmal der Super-GAU eingetreten ist“.

Wir NEOS fordern eine grundsätzliche Neuordnung der Sportpolitik. Das System, in dem die parteinahen Verbände und Vereine Geld bekommen, hat sich – siehe ASKÖSkandal – als anfällig für unsaubere Machenschaften herausgestellt. Wir brauchen eine Aufwertung des Breitensports. Das kann nur passieren, wenn sich die Politik endlich aus dem Sport entfernt“, stellen Huber und Rößlhuber abschließend fest.