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NEOS: Mangel an Pflegekräften in der Stadt Salzburg festgestellt.

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Huber: „Hagenauer hätte früher gegensteuern müssen“

Mit Verwunderung reagiert NEOS Klubobmann und Sozialsprecher Dr. Sebastian Huber auf die heutigen Warnungen von Vizebürgermeister Mag. Anja Hagenauer vor einem drohenden Kollaps des Pflegesystems in Salzburg. Konkret beklagte Hagenauer einen dramatischen Rückgang bei der Zahl der BewerberInnen für Pflegeberufe in der Stadt Salzburg bei einer gleichzeitigen Verdreifachung auf der Warteliste für einen Platz in einer der städtischen Seniorenwohnhäuser. „Noch in meiner letzten Anfragebeantwortung zu diesem Thema wurde mir mitgeteilt, dass im letzten Jahr – also 2017 – die Anzahl des diplomierten und nicht diplomierten Pflegepersonals in den städtischen Seniorenwohnhäusern gestiegen sei. Ähnliches wurde auch dem Sozialausschuss am 21.09.2017 berichtet, in dem von einer ,guten‘ Lage bei Bewerbungen für den Bereich der Pflege in den städtischen Seniorenwohnhäusern gesprochen wurde“, stellt Huber fest und fügt an: „Da der Gemeinderat offensichtlich nur unzureichend über die Personalsituation im Bereich der Pflege informiert wurde, werde ich umgehend eine entsprechende Anfrage an Vzbgm. Hagenauer zu dem Thema einbringen“.

„Anstatt ständig auf die Bundes- oder Landesebene und deren Verfehlungen oder Versäumnisse zu verweisen, sollte Hagenauer auch ,vor Ihrer eigenen Türe‘ kehren. Die Stadt wäre in der Pflicht gewesen, dem jetzt festgestellten Mangel an Pflegekräften frühzeitig durch eigene Maßnahmen entgegenzuwirken. Noch dazu, wo die Abschaffung des Pflegeregresses bereits vor mittlerweile fast einem Jahr im Nationalrat beschlossen wurde“, stellt Huber abschließend fest.