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NEOS: Mahnmal zur Bücherverbrennung ist wichtiger erinnerungspolitischer Schritt.

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„Die anstehende Enthüllung des Mahnmals anlässlich der Bücherverbrennung in der Stadt Salzburg vor 80 Jahren ist längst überfällig und ein wichtiger erinnerungspolitischer Schritt. Viel zu lange musste die Öffentlichkeit auf dieses Mahnmal warten“, stellt NEOS Kultursprecherin Mag. Kornelia Thöni eingangs fest und fügt an: „Die Bücherverbrennung am 30. April 1938 markierte auch in der Stadt Salzburg den Auftakt in das braune Terrorregime. Was folgte waren Verfolgung, Mord und die Auslöschung von Abermillionen Menschen“.

„Das Mahnmal anlässlich der Bücherverbrennung bedeutet für mich eine Warnung an die Zivilgesellschaft. Es muss unser aller Auftrag sein, eine aktive Auseinandersetzung mit allen Formen von Neo-Nazismus und Rechtsradikalismus sowie Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit zu führen. Dies ist eine demokratiepolitische Herausforderung für alle politischen Parteien und die gesamte österreichische Zivilgesellschaft“, sagt Thöni und führt weiter aus: „Wir alle dürfen nicht müde werden, sich für das Erinnern und entschieden gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus einzusetzen. Jeder und jede kann aktiv gegen rassistische und rechtsextreme Umtriebe auftreten. Dazu braucht es Mut, Wissen, Aufklärung, Sensibilisierung und eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart“.