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NEOS lehnen Subvention für „Circusschule“ ab

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Starzer: „Bürgerinnen und Bürger finanzieren ein kostspieliges Hobby.

Gestern beschlossen SPÖ und Bürgerliste eine Subvention für die `Circusschule´ Gnigl in Höhe von  € 432.000 plus jährlicher Förderungen für die Jahre 2017 und 2018. Der dazugehörige Amtsbericht hat uns NEOS nicht überzeugt. In den Genuss der ´Circusschule´ werden nur wenige Kinder kommen können. Denn pro Kurs müssen die Eltern bis zu € 260 an Kursgebühr pro Semester berappen, ansonsten wird die jährliche Förderung erst recht nicht reichen“, stellt NEOS Gemeinderat Dr. Christoph Starzer eingangs fest und fügt an: „Für uns ist die beschlossene Förderung ein Paradebeispiel der Willkür bei städtischen Förderungen. Das Füllhorn ist schier unerschöpflich. Ein Konzept jedoch oder eine Strategie, wie Förderungen vergeben werden, können die Bürgerinnen und Bürger nicht entdecken.“

Dabei sollte sich die Stadt auf ihre Kernaufgabe konzentrieren. Die Erhaltung der städtischen Schulen und nicht eine erst neu zu schaffende private Einrichtung für einen kleinen Teilnehmerkreis großzügig finanziell alimentieren. Wo bleiben die Kriterien von Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit beim Einsatz öffentlichen Mittel, wenn allein die Stadt für eine private ‚Circusschule‘ über die nächsten Jahre weit über eine halbe Million Euro ausgibt“, fragt Starzer und fügt an: „Die Bürgerinnen und Bürger finanzieren mit ihrem Steuergeld ein kostspieliges Hobby. Für mich steht fest, dass die über eine halbe Million Euro woanders besser eingesetzt werden hätte können.“

Das ‚Ja‘ der grünen Bürgerliste zur ´Circusschule´ ist für mich besonders überraschend. Von einer ‚Umweltpartei‘ hätte ich mir einen Aufschrei bzgl. des Energiekonzeptes der ´Circusschule´ erwartet“, sagt Starzer und fügt abschließend an: „Das Zirkuszelt muss ganzjährig klimatisiert werden. Das kostet eine Menge Strom. Allein die Energiekosten betragen laut internen Berechnungen der ´Circusschule´ für das Jahr 2017 rund € 18.000, das ist fast die Hälfte der jährlichen Betriebskosten. Energieeffizienz und Nachhaltigkeit schaut für mich anders aus.“