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NEOS lehnen Steuergeld für Stadionumbau in Schwanenstadt ab

Huber: „Städtische Sportanlagen müssen Vorrang haben.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

„Steuergeld der Stadt hat im oberösterreichischen Schwanenstadt nichts verloren. Anstatt mit Steuergeld in Schwanenstadt ein bundesligataugliches Flutlicht oder andere Extras zu finanzieren, sollte man es lieber in städtischen Sportanlagen investieren. Es gibt viele Sportanlagen in der Stadt Salzburg, die dringend saniert werden müssen. Sie müssen Vorrang haben“, reagiert NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber kopfschüttelnd auf diverse Medienberichte, wonach Bürgermeister Dr. Heinz Schaden es in Erwägung zieht, dem SV Austria Salzburg Steuergeld der Stadt Salzburg zum Umbau des Fußballstadions in Schwanenstadt zur Verfügung zu stellen.

Für NEOS steht fest, dass am Ende das Tages nicht die Salz­bur­ger Steu­er­zah­ler zum Handkuss kom­men dür­fen: „Der ge­lern­te Ös­ter­rei­cher weiß, dass aus der viel zitierten `Übergangs­lö­sung` Sport­platz Max­glan oder dem Ausweichstadion in Schwanenstadt ein Fass ohne Boden wer­den wird. Jeder Euro, der für die Aus­tria in den Fuß­ball­platz in Maxglan oder in Schwanenstadt in­ves­tiert wird, fehlt an an­de­ren Ecken und Enden für den Brei­ten­sport in der Stadt“, stellt Huber fest und fügt abschießend an: „NEOS wird hier aber nicht lo­cker las­sen und absolute Transparenz einfordern. Ich werde morgen zum Thema eine An­fra­ge an Bürgermeister Dr. Heinz Schaden ein­brin­gen. Die Salzburgerinnen und Salzburger haben ein Recht zu erfahren, wie viel Geld ihnen das Abenteuer `Bundesliga` des SV Austria Salzburg kosten wird“, so Huber ab­schlie­ßend.