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NEOS lehnen Kauf und Ausbau des Rauchmühle-Silos ab.

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Starzer: „Schlüssiges Betriebs- und Nutzungskonzept liegt nicht vor.“

Angesichts des heutigen Gemeinderats-Beschlusses zum Kauf und Ausbau des „Rauchmühle-Silos“ kann NEOS Gemeinderat Dr. Christoph Starzer nur den Kopf schütteln: „Beim Kauf des Rauchmühle-Silos tritt die Stadt als Investor ohne Plan auf. Ohne ein konkretes Betriebs- und Nutzungskonzept winkt der Gemeinderat gegen die Stimmen von NEOS den Ankauf und den Ausbau des Rauchmühle-Silos durch, als wäre es eine aussichtsreiche Investition. Tatsächlich aber plant man mangels eines Nutzungskonzeptes multifunktional und damit unnötig teuer. Frei nach dem Motto „ich weiß zwar nicht wo ich hinwill, dafür bin ich aber schneller dort.“

Ein gewissenhafter Kaufmann erhebt zuerst den konkreten Bedarf, dann realisiert er die Deckung des Bedarfes. Was aber macht die Stadt? Sie kauft und baut und dann erst sucht sie den Bedarf, für das fertige Objekt. Dass diese bauliche Beliebigkeit teuer wird, versteht sich von selbst. Etwa 15 Mio. Euro ließ sich heute der Gemeinderat diese Entscheidung kosten“, stellt Starzer fest und fügt an: „Das Fehlen eines schlüssigen Betriebs- und Nutzungskonzepts wurde im ‚Sonderbauausschuss‘ am Montag nochmals deutlich. Das Projektteam ‚Rauchmühle‘ erläuterte den Gemeinderäten, dass die lichten Raumhöhen einheitlich drei Meter betragen sollen, damit ‚man sich alle denkbaren Möglichkeiten offenhält‘. Ein Mehr an Konzeptlosigkeit ist nicht mehr möglich.“Völlig ungewiss ist, ob der angesehene Salzburger Bachchor tatsächlich in den Silo der ‚Rauchmühle‘ übersiedelt. Das Land hat sich hinsichtlich seiner in Aussicht gestellten Mietvorauszahlung für den Bachchor nur vage geäußert. Nach der Landtagswahl werden wir sehen, ob das Interesse des Landes an der Rauchmühle immer noch vorhanden ist“, sagt Starzer.

Im Moment plant die Stadt wohl so etwas wie Hobbyräume, die in Summe um die 15 Millionen Euro kosten werden, um einen kleinen Nutzerkreis zu bedienen. Das ‚Kleingruppen-Verwöhnprogramm‘ wird damit um ein absurdes Kapitel fortgeschrieben: Genau wie bei der Zirkusschule gibt es kein Halten, wenn es darum geht, Hobbys auf Kosten der Salzburgerinnen und Salzburger zu finanzieren“, stellt Starzer abschließend fest.