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NEOS lehnen Gebührenerhöhung in Hellbrunn ab

Starzer: „Für den Durchschnittsverdiener wird Hellbrunn bald nicht mehr leistbar sein.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

Kopfschüttelnd reagiert NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer auf die Gebührenerhöhung im Schloss Hellbrunn um durchschnittlich 14,5 %. „In regelmäßigen Abständen jubiliert ÖVP-Vizebürgermeister Preuner über neue Touristik-Rekordzahlen für die Stadt Salzburg. Wenn die Tourismuszahlen für die Stadt jährlich so stark steigen, die Eintrittspreise für Hellbrunn aber trotzdem angehoben werden müssen, dann frage ich mich, warum das Management des Schloss Hellbrunn die steigenden Touristenzahlen nicht für sich verbuchen konnte“, stellt Starzer fest und fügt an:

„Immer mehr kulturelle Perlen der Stadt Salzburg werden den Salzburgerinnen und Salzburgern vorenthalten – so ist beispielsweise das Wolf-Dietrich-Mausoleum nicht mehr öffentlich zugänglich. Die dann noch verbleibenden Attraktionen werden über die Maße verteuert und somit unattraktiv gemacht. Besonders bemerkenswert ist in diesem Fall die Tariferhöhung für Erwachsene um 19 % und für Gruppen um 23,5 %. Eine Inflationsanpassung ist das jedenfalls nicht. Auch das 400-Jahr-Jubiläum und die damit einhergehende Dauerausstellung rechtfertigen diesen Preissprung keinesfalls. Bedenkt man, dass die Eintrittspreise in den kommenden Jahren vermutlich weiter angehoben werden sollen, kann man nur zu dem traurigen Schluss kommen: Für den Salzburger Durchschnittsverdiener wird Hellbrunn bald nicht mehr leistbar sein.“