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NEOS lehnen Förderung für ATSV zur Teilnahme am Dresden Marathon ab

Starzer: „Steuergeld kann besser verwendet werden.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

Dresden hat den ATSV Salzburg eingeladen eine Läuferdelegation zu stellen. Nun zahlen die Salzburger Steuerzahler € 2.000 für die Reise einer 7-köpfigen Delegation zum Dresden Marathon. NEOS lehnen die Verwendung von Steuermitteln für derartige Privatreisen grundsätzlich ab.

Besonders unverständlich ist für NEOS, dass das zuständige Amt als Hauptargument für die Förderung den Status Dresdens als Partnerstadt anführt: „Die Argumentation mit der Partnerstadt ist der Versuch einer Rechtfertigung gegenüber dem Steuerzahler. Kawasaki in Japan oder Shanghai in China sind ebenfalls Partnerstädte Salzburgs. Wird die Stadt jetzt auch Reisen zu Sportveranstaltungen in Asien finanzieren? Diese Förderung ist eine weiteres Beispiel der Willkür im Umgang mit öffentlichen Geld“, stellt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer fest und fügt hinzu: „Die Bürger haben kein Verständnis dafür, dass ‚ihr‘ hart erarbeitetes Steuergeld für die Förderung privater Sportreisen verwendet wird.“

„Die Politik soll sich bei der Verwendung von Steuergeldern immer die Frage zu stellen: Dient die Ausgabe uns Bürgerinnen und Bürgern oder nicht? Im Fall der Finanzierung für die Teilnahme am Dresden Marathon kann ich diesen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger Salzburgs nicht erkennen“, sagt Starzer und fügt abschließend an: „Wir benötigen Steuergelder in anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Kinder- oder Seniorenbetreuung, dringender. Es ist nicht die Aufgabe der Stadtkasse private Sportreisen mit Steuergeld zu finanzieren.“