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NEOS lehnen Entschuldung von Dante Alighieri ab

Thöni: „Steuergeld wird in anderen Bereichen dringender benötigt.

Gemeinderätin Cornelia Thöni
Gemeinderätin Cornelia Thöni

 

 

Wir NEOS schätzen die Arbeit von Dante Alighieri. Sie leistet seit 80 Jahren eine wertvolle Arbeit im Bereich Kultur- und Sprachvermittlung. Dante Alighieri verdient unsere Wertschätzung und eine letzte Chance, um das Ruder herumzureißen. Aus diesem Grund haben wir der Jahressubvention dieses Jahr noch zugestimmt, aber eine Entschuldung für Dante Alighieri durch die Stadt Salzburg ist für uns undenkbar. Dante Alighieri fordert, dass die Stadt bis zu € 24.000 des aktuellen Gesamtschuldenstandes von € 72.000  übernehmen soll. Die letzte ausgeglichene Bilanz gab es laut eigenen Angaben von Dante Alighieri vor 5 oder 6 Jahren. Seitdem hat sich dieser hohe Schuldenberg kontinuierlich aufgebaut“, stellt NEOS Kultursprecherin Mag. Kornelia Thöni eingangs fest und fügt an: „Die Entschuldung von Dante Alighieri ist für uns NEOS ein Präzedenzfall ungeahnten Ausmaßes. Vergleichbare kulturelle Einrichtungen werden aus ihrer wirtschaftlichen Verantwortung gelöst. Entschuldet die Stadt einen privaten Bildungsverein, werden andere in Turbulenzen geratene Vereine sich ebenfalls hoffnungsvoll an die Stadt wenden.“

 

Für NEOS steht fest, dass viele Bürger kein Verständnis dafür haben, dass ‚ihr‘ hart erarbeitetes Steuergeld für die Entschuldung privater Bildungsvereine verwendet wird: „Wir benötigen Steuergelder in anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Kinder- oder Seniorenbetreuung dringender,“ stellt Thöni abschließend fest.