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NEOS lassen Stadtstrand nicht untergehen

NEOS lassen Stadtstrand nicht untergehen

Thöni: „Trete in Kontakt mit Salzachgemeinden um Projekt zu realisieren.“

Ich bedauere die Entscheidung des Bürgermeisters, keine weiteren Budgetmittel zur Planung und Realisierung des Stadtstrandes zur Verfügung zu stellen. Aus einer Laune von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden heraus werden wir unser Projekt sicher nicht untergehen lassen“, stellt die Initiatorin des „Stadtstrandes“, NEOS Gemeinderätin Kornelia Thöni, eingangs fest.

Kornelia-Thoeni
NEOS Gemeinderätin Kornelia Thöni

NEOS-Klubobmann Dr. Christoph Starzer fügt zustimmend hinzu: „Der Bürgermeister wollte uns mit seinem Nein zum Stadtstrand schaden. Tatsächlich bestraft er damit jedoch die Bürgerinnen und Bürger.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

Dies werde NEOS laut Thöni jedoch nicht zulassen:

Dr. Schadens Argumentation der Stadtstrand ist zu teuer greift viel zu kurz. Am Geld kann es definitiv nicht scheitern. Der Stadtstrand kann über ein sogenanntes Interreg-Projekt finanziert werden. Bei den Passerterrassen in Meran kam beispielsweise der Löwenanteil der Kosten aus Brüssel. 170.000 Euro, also 85 Prozent der Projektkosten, steuerte die EU bei. 15.000 Euro steuerte die autonome Provinz Südtirol bei und ebenfalls lediglich 15.000 Euro, das sind 7,5 Prozent der Gesamtkosten, zahlte die Gemeinde Meran selbst. Auch der Stadtstrand in Salzburg kann über ein sogenanntes Interreg-Projekt finanziert werden: „Ich werde mich diesbezüglich persönlich mit Salzachgemeinden im Bundesland Salzburg, Oberösterreich und in Deutschland in Verbindung setzen und Versuchen verbündete für unsere Idee zu gewinnen“, sagt Thöni und fügt an: „An den Kaipromenaden tummelten sich heuer an den unzähligen Hitzetagen die Salzburgerinnen und Salzburger. Aber anstatt sich bequem an den Stadtstrand zu legen, mussten sie mit der Böschung vorlieb nehmen. Wir setzen uns weiter für den Stadtstrand ein, das sind wir den vielen sonnenhungrigen Salzburgerinnen und Salzburger schuldig.“