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NEOS kämpfen für die Sonne

Rößlhuber: „NEOS Gegenantrag gibt die schon verloren geglaubte Sonne wieder zurück.“

GR Lukas Rößlhuber
GR Lukas Rößlhuber

In der heutigen Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses bringt der NEOS Gemeinderatsklub einen Gegenantrag zum Bau des Bürogebäudes der Firma „Myslik“ am Immissionsschutzstreifen in der Karl-Emminger-Straße im Stadtteil Salzburg Süd ein.
„Nach dem Durcharbeiten des Amtsberichtes zum vorliegenden Projekt setzte ich mich mit den betroffenen Anrainern in Verbindung und sprach mit ihnen über mögliche Probleme durch den Bau des viergeschossigen Bürogebäudes. Die betroffenen Anrainer äußerten mir gegenüber Befürchtungen, dass der Bau eines 12 Meter langen Gebäudes die Besonnung und Belichtung für sie massiv einschränkt“, sagt Gemeinderat Rößlhuber.

Für den NEOS Gemeinderatsklub sind die Befürchtungen der Anrainer berechtigt. Die vorliegende „Belichtungs- und Besonnungsstudie“ zum Bauprojekt zeigt, dass für die betroffenen Liegenschaften in der Karl-Emminger-Straße eine angemessene Belichtung und Besonnung am Referenztag, dem 21. Dezember, nicht mehr gewährleistet ist. Bis in den späten Vormittag und ab dem frühen Nachmittag haben sie de facto kein Sonnenlicht mehr.

In diesem Zusammenhang ist die Beurteilung der zuständigen Magistratsabteilung zur Einschränkung der Besonnung und Belichtung für Gemeinderat Rößlhuber nicht nachvollziehbar: „Die zuständige Magistratsabteilung verwendet als Referenz ausschließlich den 21. Dezember. Die Einschränkung der Besonnung und Belichtung ist für die Anrainer der Karl-Emminger-Straße aber nicht auf den 21. Dezember beschränkt, sie dauert rund 3 Monate. Dies wurde von der zuständigen Magistratsabteilung leider nicht berücksichtigt“, stellt Gemeinderat Rößlhuber fest.

Der NEOS Gemeinderatsklub fordert in seinem Gegenantrag eine Reduzierung der geplanten Gebäudehöhe um ein Geschoss, damit in den Herbst- und Wintermonaten die Belichtung und Besonnung nicht durch das im ursprünglich geplanten Bürogebäude massiv eingeschränkt wird.
„Durch den NEOS Gegenantrag würden die Anrainer nicht vollends von der Sonne abgeschnitten und hätten über den Tag verteilt ein paar Sonnenstunden. Ich lade alle anderen Fraktionen im Planungsausschuss herzlich ein, durch Zustimmung zum NEOS Gegenantrags den Anrainern die schon verloren geglaubte Sonne in den Herbst- und Wintermonaten wieder zurückzugeben“, so Rößlhuber abschließend.