Direkt zum Inhalt

* Pflichtfelder

Tu was! Spenden NEOS braucht dich Mitglied werden
« Zurück zur Übersicht

NEOS: Holocaust-Gedenktag steht für Erinnerung und Mahnung

Cornelia_Thoeni_390x390

Thöni: „Politik muss Dialog mit Zeitzeugen fördern.“

Die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau jährt sich heuer zum 72. Mal. Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau wurde zum Symbol der industriellen Vernichtung von Menschen und ist als Ort der Erinnerung und Mahnung fest in der Geschichte verankert. Jahrzehntelang wurde der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung, vom offiziellen Österreich negiert. Aber mittlerweile ist dieser Gedenktag nicht mehr wegzudenken“, stellt NEOS Kultursprecherin, Gemeinderätin Mag. Kornelia Thöni eingangs fest und fügt an: „Wir NEOS erinnern uns an die unzähligen Opfer des Holocausts. Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Homosexuelle oder politisch engagierte Salzburgerinnen und Salzburger wurden verfolgt, gefoltert und ermordet. Ihr Tod und ihr unermessliches Leid, das sie erfahren mussten, sind für uns und unsere zukünftigen Generationen eine Mahnung.“

Der 72. Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz-Birkenau muss der Zivilgesellschaft aber unmissverständlich aufzeigen, dass die so wichtige und wertvolle Arbeit mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen nur mehr wenige Jahre möglich sein wird. Vor wenigen Wochen ist Ari Rath, einer ‚der letzten Zeugen‘, verstorben. Das letzte Mal vor Publikum konnte man seine schrecklichen Erlebnisse im Salzburger Landestheater im Zuge des Theaterstücks `Die letzten Zeugen` hören“, sagt Thöni und fügt an: „Das Theaterstück ‚Die letzten Zeugen‘ war für die Zuseherinnen und Zuseher ein Erlebnis. Salzburg ist in der glücklichen Lage, mit Hofrat Marko Feingold einen unermüdlichen Mahner und Zeitzeugen zu haben, der abertausenden Schülerinnen und Schüler seine bewegenden Erlebnisse aus den Konzentrationslagern berichtet hat. Für mich steht fest: die Politik – egal auf welcher Ebene – muss den Dialog mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen – so lange es noch möglich ist – fördern und forcieren.“

Wir alle dürfen nicht müde werden, sich für das Erinnern und aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus einzusetzen. Jeder und jede kann aktiv gegen rassistische und rechtsextreme Umtriebe auftreten. Dazu braucht es Mut, Wissen, Aufklärung, Sensibilisierung und eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart“, sagt Thöni und fügt abschließend an: „Beschmierungen von Gedenkstätten oder Stolpersteinen werden von einer aufrechten Zivilgesellschaft nicht toleriert. Aufklärung und die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte sind die Antwort auf Rassismus und Antisemitismus. Wir alle dürfen niemals vergessen, was damals passiert ist.“