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NEOS heißen Riccardo Minasi herzlich in Salzburg willkommen.

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Thöni: „Komponist Biber von Bibern gab den Ausschlag nach Salzburg zu kommen.“

Nach langer Suche hat das Mozarteumorchester endlich einen neuen Chefdirigenten gefunden. Wir NEOS wünschen Riccardo Minasi sowie dem gesamten Ensemble des Mozarteumorchesters alles Gute und eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Das über 90-köpfige Mozarteumorchester ist eine wichtige kulturelle Visitenkarte von Salzburg und erhält mit dem Römer Minasi einen jungen und begnadeten Chefdirigenten“, stellt NEOS Kultursprecherin Mag. Kornelia Thöni eingangs fest.

Bemerkenswert ist, dass den Ausschlag für Minasi nach Salzburg zu kommen, der im Jahr 1704 in Salzburg verstorbene Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern war. Biber von Bibern, der heute nur mehr Musikinsidern ein Begriff ist, trat 1670 in den Dienst von Erzbischof Max Gandolf von Kuenburg. Ab 1684 hatte Biber von Bibern die Stelle des Kapellmeisters über. Biber von Bibern schrieb hauptsächlich Messen, zahlreiche Violinsonaten, Tafelmusik und war als begnadeter Geiger bekannt. Eine Gedenktafel am Kranzlmarkt erinnert noch heute an den Komponisten und Musiker“, weiß Thöni und fügt abschließend an: „Der berühmteste musikalische Sohn Salzburgs ist und bleibt Wolfgang Amadeus Mozart, aber in all den Jahrhunderten lebten viele Komponisten und Musiker in Salzburg, die heute in Vergessenheit geraten sind. Biber von Bibern war einer davon.“