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NEOS haben von Anfang an vor Kostensteigerung beim Paracelsusbad gewarnt.

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Rößlhuber: „17 Bauleistungen noch nicht ausgeschrieben.“

Die aktuell medial kolportierte Kostensteigerung beim Neubau des Paracelsusbades kommt für NEOS Klubobmann Lukas Rößlhuber nicht überraschend: „Wir NEOS haben von Anfang an vor möglichen Kostensteigerungen gewarnt. Die jetzt kolportierten ein bis drei Millionen Euro sind aus meiner Sicht nur der ‚Best-Case“. Aus einer aktuellen Anfragebeantwortung wissen wir, dass insgesamt 17 Bauleistungen – beispielsweise Tischlerarbeiten, Böden, Fliesenlegerarbeiten, Malerarbeiten oder auch das Zutrittssystem – noch nicht ausgeschrieben sind. Diese 17 Bauleistungen werden Bruttokosten von rund 14 Millionen Euro verursachen.“

Insbesondere bei den Zutrittssystemen, Möblierungen oder Schlosserarbeiten können die Kosten noch spürbar anziehen. Das Paracelsusbad ist somit ‚kostentechnisch‘ noch nicht im sicheren Hafen. Deutliche Kostensteigerungen können immer noch auftreten“, sagt Rößlhuber und fügt an: „Schon im ersten Amtsbericht nach dem Grundsatzamtsbericht wurde das Paracelsusbad teurer. In der ersten ‚versteckten‘ Kostensteigerung wurden die Büros unter den Tisch gekehrt, obwohl der Preis für Bad, Kurhaus und Tiefgarage gleich blieb. Lagen die Kosten im Grundsatzamtsbericht noch bei 55 Millionen Euro, sind sie ein paar Monate später schon auf 57,2 Millionen Euro angestiegen.“

Nach der Kostensteigerung beim Bau kann es für die Bürger bei Inbetriebnahme des Paracelsusbades auch zu einer bösen Überraschung kommen. Die Eintrittspreise werden verdoppelt, aber die Wasserfläche wird de facto gleich bleiben. Für die Sauna wird beispielsweise im dritten Betriebsjahr mit 50.000 Besuchern gerechnet. Im Jahr 2015 haben aber nicht einmal 30.000 Salzburger die Sauna im Paracelsusbad besucht“, weiß Rößlhuber und fügt abschließend an: „Ein teurer Spaß im neuen Paracelsusbad wird auch das Schwimmen werden. Veranschlagt werden ab dem Jahr 2021 € 10,00 pro Tag für Erwachsene und € 8.00 pro Tag für Kinder. Dies ist eine Preissteigerung von jeweils über 100 % im Vergleich zu den Eintrittspreisen vor dem Abriss.“