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NEOS fühlen sich in kritischer Haltung zur Stadionerweiterung der Austria bestätigt!

Huber: „Falls das Stadion nicht kommt, muss das reservierte Geld eins zu eins in den städtischen Breitensport fließen“.

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

In der Gemeinderatssitzung vom 17. September 2014 hat NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber in seiner Rede bereits vorhergesagt, dass der Fußballplatz in Maxglan für ein bundesligataugliches Stadion ungeeignet ist. „NEOS hat den Standort von Anfang an kritisiert, jetzt fühlen wir uns durch die Prüfung des Landes bzgl. der Lärmbelästigung der Anrainer in unserer Kritik bestätigt. Ich begrüße die genaue Prüfung durch die Behörden des Landes ausdrücklich, die ihren Aufgaben gewissenhaft nachgehen. Einmal mehr zeigt sich, wie Gutachten und Amtsberichte in der Stadt Salzburg, gelenkt durch die Hand des Bürgermeisters, erstellt werden“, sagt Huber und fügt an: „Der Sportplatz in Maxglan wird niemals ein bundesligataugliches Fußballstadion werden. Eine Wohngegend ist kein Ort für ein Fußballstadion. Durch das Negativbeispiel des Fußballstadions in Lehen und all seiner Problematik hätte die Stadtpolitik eigentlich klüger werden müssen“, so Huber.

Im Moment liegt der Ball aber bei Bürgermeister Dr. Heinz Schaden. Er sollte eine Lösung im Sinne der Salzburger Steuerzahler erreichen: „Für den Fall des von uns begrüßten Aufstiegs der Austria in die Bundesliga muss die Stadt die Austria kurzfristig intensiv bei der Suche nach einem bundesligatauglichen Fußballstadion unterstützen. Mit dem EM-Stadion in Wals-Siezenheim und dem Fußballstadion in Grödig befinden sich zwei bundesligataugliche Fußballstadien unmittelbar vor den Toren der Stadt“, stellt Huber fest und fügt an: „Es ist zu wenig, auf das Bundesligastatut zu verweisen, nach dem nur zwei Profimannschaften in einem Fußballstadion spielen dürfen, und zu sagen, dass Grödig die Austria nicht beherbergen will. Bürgermeister Schaden ist ja für sein Verhandlungsgeschick bekannt und sollte schleunigst bei der Bundesliga um eine Sondergenehmigung für die Austria zum Spielen im EM-Stadion Wals ansuchen oder mit der Gemeinde Grödig bzw. dem SV Grödig in Verhandlungen für die Nutzung ihres Stadions treten“, so Huber.

Für NEOS steht fest, dass am Ende das Tages nicht die Salzburger Steuerzahler zum Handkuss kommen dürfen: „Der gelernte Österreicher weiß, dass aus der Übergangslösung Sportplatz Maxglan ein Fass ohne Boden werden wird. Jeder Euro, der für die Austria in den Fußballplatz in Maxglan investiert wird, fehlt an anderen Ecken und Enden für den Breitensport in der Stadt. Ich fordere, falls die geplante Erweiterung des Stadions in Maxglan nicht kommt, dass die bereitgestellte Summe von rund einer Million Euro eins zu eins den im Breitensport tätigen städtischen Sportvereinen zur Verfügung gestellt werden muss. In der Stadt Salzburg gibt es viele Sportvereine, die täglich wertvolle Jugendarbeit leisten und sich eine finanzielle Unterstützung verdient haben“, stellt Huber abschließend fest.