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NEOS Forderung zu verpflichtenden Noroviren-Schulungen umgesetzt.

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Huber: „Seit 2011 erkrankten über 430 BewohnerInnen in Seniorenwohnhäusern.

Aus einer aktuellen Anfragebeantwortung von Vzbgm. Mag. Anja Hagenauer geht hervor, dass eine langjährige NEOS Forderung endlich umgesetzt wurde: „Es freut mich sehr, dass die Stadt endlich verpflichtende Noroviren-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Seniorenwohnhäuser abhält. Eine verpflichtende Noroviren-Schulung ist absolut notwendig, da der Norovirus eine lebensgefährliche Erkrankung für immungeschwächte Seniorinnen und Senioren darstellen kann. Allein seit dem Jahr 2011 erkrankten über 430 Bewohnerinnen und Bewohner in städtischen Seniorenwohnhäusern am Norovirus“, stellt NEOS Klubobmann und Gesundheitssprecher Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Bis vor kurzen waren die Noroviren-Schulungen noch nicht verpflichtend. Beim ‚freiwilligen‘ städtischen Noro-Update nahmen in den Jahren 2015 und 2016 nicht einmal 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teil. Bei der verpflichtenden Noroviren-Schulung letztes Jahr nahmen hingegen 361 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Seniorenwohnhäuser teil.“

Erst kurz vor der Landtagswahl sind Fälle von Noroviren im Seniorenwohnhaus Hellbrunn bekannt geworden. Es mussten sogar die dortigen Wahllokale für die Landtagswahl verlegt werden: „Noroviren sind weltweit verbreitete Magen-Darm-Viren. Sie führen zu plötzlichem Erbrechen und schweren Durchfällen. Als Massenerkrankungen treten sie vor allem in Gemeinschaftseinrichtungen wie Seniorenwohnhäusern, Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen, Ferienlagern usw. auf. Zur Vermeidung einer Ansteckung ist das regelmäßige Händewaschen vor allem nach jedem Toilettengang unumgänglich“, informiert Huber abschließend.