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NEOS fordert mehr Geld für Hospizbewegung

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Huber: „Stadt sollte dem ,Beispiel‘ Finanzausgleich folgen.“

 

Der im November beschlossene Finanzausgleich sieht jährlich zusätzlich 18 Millionen Euro für den Ausbau der Hospiz- und Palliativversorgung vor. Seit Jahren unterstützt NEOS die Hospizbewegung in ihrem Ansinnen, mehr Förderung von der Stadt Salzburg zu erhalten. Durch die im Finanzausgleich zusätzlich beschlossenen Mittel wäre eine Erhöhung der Subvention durch die Stadt um € 10.000 auf € 50.000 pro Jahr aus unserer Sicht angebracht. Dies könnte auch mit den zusätzlichen Bundesmitteln bewerkstelligt werden“, stellt NEOS Sozialsprecher und Klubobmann Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Aber bis dato hat die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag. Anja Hagenauer eine Budgeterhöhung für die Hospizbewegung immer abgelehnt. Auch gibt es für das neue Tageshospiz keine Reduktion der Mietkosten durch die Stadt. ‚Die Hospizbewegung falle nicht in den eigenen Wirkungskreis der Stadt‘, argumentieren Mag. Hagenauer und ihr Ressort. Das mag stimmen, aber durch das neue Tageshospiz sind die Personalkosten und das Leistungsangebot für die Patienten massiv ausgebaut worden, und davon profitieren auch die Patienteninnen und Patienten aus der Stadt Salzburg.“

Eine Subventionserhöhung für die Hospizbewegung wäre auch ein wichtiges gesellschaftspolitisches Signal. Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft kommt der Arbeit der Hospizbewegung immer mehr Bedeutung zu. Sie sollte für zukünftige Generationen ausgebaut werden“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Die Stadt erwirtschaftet jedes Jahr Millionenüberschüsse und könnte nur mit einem Bruchteil dieses Überschusses eine so wichtige Sozialeinrichtung wie die Hospizbewegung unterstützen.“