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NEOS fordern eigene öffentliche Volksschule für Gneis.

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Rößlhuber: „SPÖ muss Schulkonzept für Süden der Stadt vorlegen.“

Die gestrige Bürgerinformation zum Wohnbauvorhaben „Berchtesgadener Straße“ hat viele Probleme ans Tageslicht gebracht: „Die Anrainer haben absolut recht, wenn sie die fehlende städtische Infrastruktur hinsichtlich Schulen und Kindergärten in Gneis kritisieren. Jahrelang wurde der Stadtteil Gneis von der Stadt SPÖ ignoriert und im Stich gelassen. Jetzt über 300 Wohnungen zu errichten, ohne ausreichend Plätze in Schulen und Kindergärten zur Verfügung zu stellen, ist unzumutbar“, stellt NEOS Klubobmann und Planungssprecher Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Die Volksschulen Morzg oder Leopoldskron-Moos können die benötigten zusätzlichen Plätze nicht bereitstellen. Wenn das Bauvorhaben ‚Berchtesgadener Straße‘ kommen soll, dann fordere ich, dass der Stadtteil Gneis eine eigene öffentliche Volksschule erhält. SPÖ Vizebürgermeister Bernhard Auinger muss endlich auch für den Süden der Stadt ein Schul- und Kinderbetreuungskonzept vorlegenSelbst die Heimat Österreich sieht die Notwendigkeit einer öffentlichen Schule.“

Ebenfalls extremen Aufholbedarf gibt es in Punkto Freiräume für Jugendliche. Im Süden der Stadt fehlt seit dem Jahr 2007 ein Jugendzentrum. Ich fordere bereits seit Jahren ein fixes Jugendzentrum für den Süden der Stadt, wo offene Jugendarbeit angegangen wird. SPÖ Vizebürgermeisterin Anja Hagenauer ignoriert seit Jahren diese Forderung. Der jährliche Kostenpunkt für ein Jugendzentrum liegt bei rund € 250.000. Für andere Prestigeprojekte gibt die Stadt Millionen aus. Für ein Jugendzentrum im Süden der Stadt fehlt aber das Geld“, ärgert sich Rößlhuber.

Die Entwicklung des Wohnbauprojektes ‚Berchtesgadener Straße‘ darf nicht über den Fuß gebrochen werden: „Ich schlage vor, dass die Fläche in vier Zonen aufgeteilt wird und jede Zone einzeln von unterschiedlichen Architekten entwickelt wird. Somit kann eine zweite ‚Schachtelwüste‘ verhindert werden. Eine Hochhaussiedlung, die nicht auf die umliegende Bebauung Rücksicht nimmt, wird niemals funktionieren“, sagt Rößlhuber und fügt abschließend an: „Von Seiten der Stadt muss die Veranstaltungsorganisation von Bürgerinformationen besser werden. Die Anrainer sind bereits aufgebracht, eine Bürgerinformation in einem viel zu kleinen Saal mit einer mangelhaften Technik  führt nicht zu einer Entspannung. Das mit einem gesteigerten Interesse bei diesem Bauprojekt zu rechnen war, musste der Stadtverwaltung klar gewesen sein.“