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NEOS: Flächendeckende Einführung von Dauerparkzone in der Stadt Salzburg kommt zu früh

DSC_8323DSC_8393Schellhorn/Huber: „Ohne entsprechende Alternativen ist die von SPÖ und Bürgerliste geplante Pendler-Abzocke zum Scheitern verurteilt.“

„Die von SPÖ und Bürgerliste geplante flächendeckende Einführung einer Dauerparkzone in der Stadt Salzburg kommt für uns NEOS zu früh. Bis zu € 700 Euro Jahrespauschale für Einpendler in die Stadt Salzburg sind ohne entsprechende Alternativen nicht zumutbar. Diese Bestrafung der Pendler durch SPÖ und Bürgerliste ist zum Scheitern verurteilt. NEOS wird hier nicht mitspielen“, stellen NEOS Landessprecher Sepp Schellhorn und NEOS Klubobmann Sebastian Huber eingangs fest und fügen an: „Mit der Einführung einer Dauerparkzone wäre auch ein Standortnachteil für die Stadt zu befürchten, denn externe Unternehmer werden die Parkgebühren eins zu eins auf Stadt Salzburger Kunden umlegen“.

„Bevor man über die Einführung einer gebührenpflichtigen Kurzparkzone oder Bewohnerparkzone in der Stadt nachdenkt, muss ein attraktives Öffi-Angebot für die tausenden Pendlerinnen und Pendler geschaffen werden“, sagt NEOS Gemeinderat Lukas Rößlhuber und fügt an: „Wir fordern daher den weiteren Ausbau der Musterkorridore sowie der Park-&-Ride-Plätze durch das Land. LR Mayr ist hier gefordert, die von ihm bis Ende der Legislaturperiode versprochenen 1.000 Park-&-Ride-Parkplätze auch tatsächlich umzusetzen. Damit einhergehen müssen auch günstigere Tarife und Taktverdichtungen, um den Menschen den Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr zu erleichtern. Das 365-Euro-Cityticket für die Stadt Salzburg ist hier ein erster Schritt“.

„Das Land braucht endlich einen ,U-turn‘ in der Verkehrspolitik. Das Beispiel Vorarlberg mit einem attraktiven und zeitgemäßen Öffi-Angebot zeigt, dass dies auch gelingen kann“, so NEOS Landessprecher Sepp Schellhorn abschließend.