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NEOS: Evaluierung der Schlechtwetterregelung zeigt Defizite auf

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Rößlhuber: „Park&Ride Angebot wird de facto nicht angenommen“.

Im morgigen Verkehrsausschuss wird die Evaluierung der Schlechtwetterregelung diskutiert: „Im heurigen Juli und August führte die Schlechtwetterregelung zu keinem Verkehrskollaps in der Innenstadt. Dies hat aber wohl weniger mit der Schlechtwetterregelung zu tun, als mit dem Umstand, dass das Wetter – insbesondere im August – mitgespielt hat. 3 ‚bewölkten‘ Tagen standen 20 ‚sonnigen‘ Tagen gegenüber. Einer echten Bewährungsprobe war die Schlechtwetterregelung somit nicht ausgesetzt“, stellt NEOS Verkehrssprecher GR Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Sieht man sich den Ticketverkauf bei den Park und Ride Parkplätzen näher an, so erkennt man, dass das Angebot nur wenig Resonanz findet. Das Angebot am Flughafen und Designer Outlet Center Salzburg wurde de facto nicht angenommen. Lediglich 3 bzw. 6 Prozent der verkauften Karten wurden am Flughafen bzw. Outlet Center gezählt. Auch bei der Messe gibt es Steigerungspotential.“

Im Umkehrschluss heißt das: Für die Tagesgäste ist die Fahrt in die Innenstadt bequemer als die Fahrt mit dem Bus. Kein Wunder, der Sommerfahrplan und die hohen Öffi-Ticketpreise sind weder für Salzburger, noch für die Touristen eine verlockende Alternative“, sagt Rößlhuber und fügt an: „Hier ist die Stadt in der Pflicht, attraktive Rahmenbedingungen sicherzustellen. Mit den heuer budgetierten 300.000 Euro werden sich wieder keine nachhaltigen Verbesserungen, sondern nur minimale Änderungen, ausgehen.“

Für uns NEOS steht fest, dass Verkehrsstadtrat Johann Padutsch ein übergreifendes Konzept für die Schlechtwetterregelung sowohl mit dem Tourismus, den Umlandgemeinden als auch den öffentlichen Verkehrsbetrieben entwickelt muss. Das ein Verkehrskonzept für die Stadt fehlt, hat man einmal mehr heuer beim deutschen Reformationstag gesehen“, stellt Rößlhuber abschließend fest.