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NEOS: Es fehlt ein Gesamtkonzept.

24.10.2018 Andreas Hertl

Hertl Andreas

Hertl: „Das Stauproblem ist nur über die Öffentlichen Verkehrsmittel & über die Salzburg AG zu lösen.“

Andreas Hertl: „Was die Stauhauptstadt Salzburg braucht, das ist endlich ein Gesamtkonzept. Die vielen Verbesserungsvorschläge sind in Summe nur der Ausdruck der Erkenntnis: Wir haben keinen Plan, und es ist höchste Zeit, endlich einen vorzugeben. Das Geld wäre da.“

Bei all der medialen Kritik an der Salzburg AG (Uralt-Busse, dringende Reparaturen, fehlendes Personal, Leih-Busse aus Wien und aus dem Museum, die Linie 9 an Private ausgelagert,…) handelt es sich für Hertl immer nur um die Symptome ein und desselben Problems: Es wird an den falschen Stellen gespart, weil die Stadt keinen Plan hat und keine klare Richtung vorgibt. „Die Salzburg AG fährt Rekorddividenden ein, aber wo die Verkehrsvorgaben fehlen, sind Gewinne wichtiger als Busse, Fahrer, Fahrpläne,… Und das ausgequetschte Ergebnis sehen wir nun auf dem Boden der Tatsachen.“

NEOS-Klubobmann Hertl: „Ein Gesamt-Verkehrskonzept der Stadt Salzburg setzt aber voraus, dass die Stadt Salzburg bei der Salzburg AG nicht nur zahlt, sondern dort auch wieder etwas zu sagen hat. Sprich, die Stadt Salzburg sollte den Gesellschaftsanteil erhöhen und den Vorstand in die Pflicht nehmen und Vorgaben machen können. Dazu wäre es höchst an der Zeit, den bisherigen Vertrag mit der Salzburg AG, der im Prinzip den Stand der Dinge von anno 1999 festhält, zu evaluieren. Vielleicht sollte man auf Basis dieser Erkenntnisse auch eine eigene Verkehrsgesellschaft mit dem Land Salzburg unter Einbindung der Umlandgemeinden in Erwägung ziehen. In jedem Fall aber muss die Stadt im Öffentlichen Verkehr wieder das Heft in die Hand nehmen, nur dann wird sich der Stauknoten lösen lassen.“

2018_10_25_Aktuelle Stunde Verkehr Gemeinderat_SN_AH