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NEOS: Ehrenamt von der Stadt-SPÖ im Stich gelassen.

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Rößlhuber: „NEOS Antrag seit eineinhalb Jahren nicht umgesetzt.“

In der Stadt Salzburg existiert ein reichhaltiger Mikrokosmos an unterschiedlichsten ehrenamtlichen Vereinen. Wir NEOS haben vor eineinhalb Jahren einen Antrag für eine Onlineplattform für Ehrenamtliche gestellt. Rettungsorganisationen oder Kultur-, Sport und Sozialvereinen hätte eine Onlineplattform zur Verfügung gestellt werden sollen. Dort hätten sich die Salzburger über Anforderungen und Möglichkeiten für eine freiwillige Mitarbeit bei den Vereinen informieren können. Die Stadt verfügt mit dem Info-Z und der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) über die entsprechende Infrastruktur und Knowhow für die Einrichtung einer solchen Plattform. Die Stadt hat den Antrag aber abgelehnt. Eine echte und ehrliche Unterstützung für das Ehrenamt wird es unter SPÖ Vizebürgermeister Bernhard Auinger leider nicht geben. Auf Facebook kritisiert Auinger mangelnde Unterstützung des Ehrenamtes, aber wo er selbst etwas umsetzen könnte, steckt er den Kopf in den Sand“, stellt NEOS Klubobmann Lukas Rößlhuber eingangs fest.

Auch die NEOS Forderung nach einem Zuschuss zu Weiterbildungskosten für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde von der SPÖ – noch unter Heinz Schaden – nachhaltig ignoriert. Insbesondere für spezialisierte Rettungs- und Einsatzorganisationen – beispielsweise neben Rettung und Freiwilliger Feuerwehr auch die Berg- oder Höhlenrettung – oder auch Sportvereine wäre eine Förderung von Weiterbildungsmöglichkeiten, neben den Jahresförderungen, eine willkommene und zielgerichtete Unterstützung“, sagt Rößlhuber und fügt an: „Am Geld kann es nicht scheitern. Für Anwaltskosten von Bürgermeister oder Spitzenbeamten sind Millionen Euro geflossen, für das Ehrenamt bleibt nichts übrig. Wir NEOS werden uns daher in den kommenden Budgetverhandlungen wieder für einen ‚Weiterbildungszuschuss‘ einsetzen und auch die Onlineplattform per Antrag in den Gemeinderat einbringen.

Die Leistungen der vielen ehrenamtlich engagierten Stadt Salzburger sind unersetzlich. Sie sind eine zentrale Stütze im Sozial- und Gesundheitsbereich. Ohne sie würde unser Sozial- und Gesundheitssystem nicht überlebensfähig sein“, stellt Rößlhuber abschließend fest.