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NEOS durch Aussagen der Polizei bestätigt

Sebastian-Huber

Huber: „Abbau der Sitzbänke am Bahnhofsvorplatz führte nur zu Verdrängung.“

 

Bereits im August diesen Jahres wies ich darauf hin, dass der Abbau der Sitzbänke am Bahnhofsvorplatz die sozialen Probleme dort nicht im Ansatz lösen wird. Die von mir vorhergesagten Verdrängungseffekte wurden jetzt auch von der Polizei – in einem Beitrag in der Fernsehsendung ‚Salzburg Heute‘ – bestätigt. Obdachlose, Bettler und Migranten halten sich jetzt nicht mehr direkt am Bahnhofsvorplatz auf. Sie sind ‚ausgewichen‘ und stehen jetzt – gerade einmal 50 Meter entfernt – entweder in den Einkaufsgeschäften am Bahnhof, vor dem Hotel Europa oder in den Unterständen an den Busleisten, direkt neben dem Bahnhofsvorplatz“, stellt NEOS Klubobmann Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Der Abbau der Sitzbänke am Bahnhofsvorplatz führte neben der Verdrängung der Obdachlosen, Bettler und Migranten auch zum Verlust von Sitzmöglichkeiten für Salzburgerinnen und Salzburger. Menschen mit Beeinträchtigung oder Senioren, die auf Sitzmöglichkeiten angewiesen sind, wurden ebenso verdrängt, wie Salzburger, die am Bahnhofsvorplatz auf Bekannte oder Freunde warten möchten.“

Herr Vizebürgermeister Dipl.-Ing. Preuner: Wachen Sie endlich auf und hören Sie auf die Polizei, die die Verdrängungseffekte bestätigt. Aber anscheinend kann oder will die Stadt ÖVP es nicht verstehen: Mit dem Abbau von Sitzbänken werden keine sozialen Probleme gelöst“, sagt Huber und fügt an: „Auch das sektorale Bettelverbot hat die Bettlerproblematik nicht gelöst. Die Armutsmigranten wurden lediglich verdrängt und treten jetzt vermehrt an anderen Orten in der Stadt als Bettelnde auf.“

Die altmodische ‚law-and-order-Politik‘ der ÖVP ist somit gescheitert. Aber anstatt endlich einzusehen, dass diese Politik zu keiner Lösung führt, behalten Preuner und die Stadt ÖVP stur ihren Kurs bei. Ihnen fällt zu sozialen Problemen schon seit Jahren nichts anderes ein außer: ausgrenzen, wegsperren, verbieten“, stellt Huber fest und fügt abschließend an: „Um die sozialen Probleme am Bahnhofsvorplatz einzudämmen, muss in soziale Maßnahmen, wie Streetworker, investiert werden. Mit Sozialarbeitern, die aktiv auf Bettler, Obdachlose und Migranten zugehen, können Probleme schon im Vorfeld abgefangen werden“.

 

http://salzburg.orf.at/news/stories/2803353/

http://www.meinbezirk.at/salzburg-stadt/politik/verdraengung-durch-abbau-der-sitzbaenke-d1900387.html

http://www.salzburg24.at/hauptbahnhof-baenke-sind-zwar-weg-problem-aber-nicht-geloest/4907784