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NEOS Dringlichkeitsantrag zu EU-Schulobstprogramm abgelehnt.

Sebastian-Huber

Huber: „SPÖ besteigt Gipfel des Glaubwürdigkeitsverlustes.“

 

Die Gesundheit unserer Kinder ist dem Bürgermeister Dr. Heinz Schaden anscheinend nichts wert. Anders kann ich mir sein heutiges Verhalten bei meinem Dringlichkeitsantrag nicht erklären. Er spricht sich mit fadenscheinigen Argumenten  gegen die flächendeckende Teilnahme der Stadt am EU-Schulobstprogramm aus. Das EU-Schulobstprogramm hätte der Stadt nur einen symbolischen Geldbeitrag gekostet. 75 % wären von der EU gekommen, 12,5 % vom Land. Leidtragende dieser Fehlentscheidung sind unsere Kinder, die somit auf frisches Obst und Gemüse verzichten müssen“, stellt NEOS Gesundheits- und Bildungssprecher GR Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Den Gipfel des Glaubwürdigkeitsverlustes hat heute somit wieder einmal die SPÖ bestiegen. Da Plakatiert der oberste Genosse Walter Steidl ‚gesundes Essen in allen Schulen‘ und seine eigenen Parteigenossen in der Stadt sprechen sich gegen frisches Obst und Gemüse aus. Die SPÖ kann wirklich nicht mehr tiefer sinken.“

Zur aktuellen Stunde der heutigen Gemeinderatsitzung „Frisch gekocht in Salzburgs Schulen“ sagt GR Dr. Huber, dass mit gesunder Ernährung nie früh genug angefangen werden kann. Frisches Essen an allen städtischen Pflichtschulen ist für NEOS nur dann möglich und umsetzbar, wenn die hygienischen Rahmenbedingungen erfüllt sind. Leider ist es im Moment nicht flächendeckend möglich, alle Schulstandorte zur Mittagszeit gleichzeitig mit gesundem und warmem Essen zu versorgen. Die Lieferwege in der Stadt sind einfach zu weitläufig. Tiefkühlessen ist daher im Moment eine mögliche Alternative“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Mittelfristig soll im Einzelfall angedacht werden, bei Neubauprojekten an Schulen- und Kindergärten Küchen neu zu errichten. Die Küche am Bildungscampus Gnigl wird hoffentlich nur der erste Schritt hin zu einer möglichst flächendeckenden Versorgung mit frischgekochten Essen sein.“