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NEOS bringen Antrag zum Start des EU-Schulobstprogramms ein.

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Huber: „EU übernimmt 75 % der Kosten.“

Per Dringlichkeitsantrag fordere ich  alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen auf, sich für den Start des EU-Schulobstprogramms an städtischen Pflichtschulen auszusprechen. Aktuell nehmen nur 3 (!) städtische Volksschulen am EU-Schulobstprogramm teil. Ich fordere Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und Vizebürgermeisterin Mag. Anja Hagenauer auf, dass die Stadt so rasch wie möglich flächendeckend am EU-Schulobstprogramm teilnehmen soll“, stellt NEOS Bildungs- und Gesundheitssprecher GR Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Das aktuelle politische Hick-Hack rund um das Schulessen in städtischen Pflichtschulen bringt den Schülerinnen und Schülern rein gar nichts. Dabei könnten Stadt und Land einen ersten Schritt setzen und mit Obst- und Gemüsetagen als Sofortmaßname den Schulkindern gesunde Lebensmittel zur Verfügung stellen. Ich lade alle anderen Fraktionen herzlich ein, mit uns NEOS den ersten Schritt zu gehen und allen unseren Kindern flächendeckend mehrmals wöchentlich den Genuss von frischem Obst und Gemüse zu ermöglichen.“

Das Schulobstprogramm der Europäischen Union wurde im Schuljahr 2009/2010 erstmalig ins Leben gerufen und ist ein mit EU-Hilfen kofinanziertes Programm. Die Europäische Kommission stellt für das EU-Schulobstprogramm pro Schuljahr über 90 Millionen Euro zur Verfügung“, sagt Huber und fügt an: „An der Finanzierung kann mein Vorschlag definitiv nicht scheitern. Mittlerweile übernimmt die EU 75 % der Kosten für das Schulobstprogramm. Die restlichen 25 % teilen sich das Bundesland und die Gemeinden. Selbst das Bundesland Kärnten nimmt seit rund 2 Jahren flächendeckend am EU-Schulobstprogramm teil. Und wenn selbst Kärnten hierfür ein Budget aufbringt, dann muss es auch in Salzburg realisierbar sein.“

Langfristig führt über ein frisch gekochtes Essen in den Schulen aber kein Weg vorbei: „Wir NEOS begrüßen ausdrücklich die Ankündigung des Bürgermeisters, dass sich die Stadt ‚zurückbesinnen‘ wird. Bei allen neuen Schul- und Kindergartenbauprojekten sowie Renovierungsarbeiten soll im Einzelfall geprüft werden, ob Küchen vorgesehen werden können. Damit wieder frisch gekocht werden kann. Wir NEOS werden genau beobachten, ob der Bürgermeister hier sein Wort hält“, stellt Huber abschließend fest.

 

Dringlichkeitsantrag_EU-Schulobstprogramm