« Zurück zur Übersicht

NEOS bringen Antrag für mehr IT-Sicherheit im Magistrat ein.

Lukas_Roesslhuber_390x390

Rößlhuber: „Gerade bei sensiblen Daten müssen die Bürger informiert werden.

Auf meine Anfrage zu Cyberangriffen auf die IT-Infrastruktur des Magistrates wurde mir mitgeteilt, dass in den letzten Jahren alle Abteilungen direkt oder indirekt von Cyberattacken betroffen waren. Glücklicherweise konnten die Cyberattacken immer abgefangen werden, trotzdem sind die Daten der Stadt Salzburg und somit die Daten der Bürgerinnen und Bürger einer Gefahr ausgesetzt. Dass diese Gefahr aktueller denn je ist, hat nicht zuletzt auch ein Hacker-Angriff während der Olympia-Eröffnungsfeier in Pyeongchang gezeigt. Aus diesem Grund bringe ich bei nächster Gelegenheit einen Antrag ein, der sicherstellen soll, dass vierteljährlich über Cyberattacken im Stadtsenat berichtet werden soll“, stellt NEOS Gemeinderat Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Die Bürgerinnen und Bürger haben hier das Recht auf absolute Transparenz und Information. Gerade bei äußerst sensiblen Daten im Sozial- oder Kindergartenbereich müssen die Bürger über mögliche Schwachstellen der IT-Infrastruktur regelmäßig informiert werden.“

Die Gefahr von Cyberangriffen auf die Stadt darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Alleine im Jahr 2016 wurden über 10.000 E-Mails manuell auf eine Schadsoftware geprüft. Das sind rund 29 Mails pro Tag“, sagt Rößlhuber und fügt abschließend an: „Die ‚Hacker‘ werden immer raffinierter und ihre destruktive Kraft stärker spürbar. Aus diesem Grund muss die Stadt Salzburg regelmäßig ihre Sicherheitsstrategie überdenken und die Bürger über den Status-Quo informieren.“