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NEOS bringen Anfrage zu Amtsbericht ‚Erhaltungsgeboten‘ ein

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Rößlhuber: „Steuergeld hätte man sinnvoller einsetzen können.“

 

Die dem Amtsbericht zu den ‚Erhaltungsgeboten‘ beiliegende Studie über die erhaltungswürdigen Gebäude wirft für mich viel mehr Fragen auf, als sie beantwortet. Das System der Überprüfung ist zu eindimensional, es müssen weitere Faktoren, wie die kultur- oder bauhistorische Bedeutung der Gebäude berücksichtigt werden. Außerdem ist das Gutachten aus meiner Sicht auch unvollständig und es wurde teilweise schlampig gearbeitet. Beispielsweise werden Bilder der Objekte verwendet, auf denen man überhaupt nichts erkennen kann“, stellt NEOS Planungssprecher GR Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Ebenfalls fehlt das Henkershaus in Gneis. Dies hat einen großen historischen Wert für die Stadt Salzburg.“

Aus diesem Grund werde ich noch heute eine Anfrage an StR Padutsch stellen. Einerseits will ich wissen, wie hoch die Gutachtenskosten sind. Ein Gutachten, das ungeheuren Aufwand verursacht und im Nachhinein von der Politik schubladisiert wird, ist pure Steuergeldverschwendung Das Steuergeld hätte man aus meiner Sicht hier sinnvoller einsetzen können“, sagt Rößlhuber der abschließend anfügt: „Ebenfalls kritisch sehe ich die knappe Vorlage des Amtsberichtes. Ende November wurde im Planungsausschuss angekündigt, dass das Thema der ‚Erhaltungswürdigen Gebäude‘ auf die Tagesordnung genommen werden soll. 2 Tage vor dem Ausschuss kommt dann das ‚Mega-Gutachten‘. Warum diese Verzögerung, Herr Stadtrat Padutsch?“