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NEOS begrüßen Initiative ´Grünes Licht für grüne Dächer‘

Lukas-Roesslhuber

 

Rößlhuber: „Stadt hat bei Urban-Gardening Aufholbedarf.“

Durch die Dachbegrünung gelangen die Abwässer zeitverzögert in das städtische Kanalnetz. Die Entlastung des Kanalnetzes spüren alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Nebenbei wirken die Grünflächen auf dem Dach als ‚natürliche‘ Klimaanlage und Insekten und Kleintiere erhalten einen neuen Lebensraum. Dies führt zu einer Verringerung der Feinstaubbelastung und zu einer Verbesserung des Klimas“, stellt NEOS Planungssprecher, Gemeinderat Lukas Rößlhuber, eingangs fest und fügt an: „Wir NEOS begrüßen die Initiative ‚grünes Licht für grüne Dächer‘, die unter tatkräftiger Mithilfe von NEOS Baustadträtin Dr. Barbara Unterkofler und Ihrem Ressort entstanden ist. Die Initiative bietet einen großen Mehrwert für alle Salzburgerinnen und Salzburger.“

Die Dachbegrünung oder auch die Begrünung von Häuserfassaden ist eine Form des Urbanen Gartenbaues. Die Stadt Salzburg ermöglicht bereits im Kleinen die wohl bekannteste und weitverbreitetste Form  des urbanen Gartenbaues: nämlich das Urban-Gardening. Gerade aber bei Urban-Gardening könnte die Stadt mehr Aktivitäten setzen. Es besteht hier Aufholbedarf“, sagt Rößlhuber.

Man könnte beispielsweise die Stadtgärten für Urban-Gardening öffnen und die Salzburgerinnen und Salzburger einladen, die biologische Vielfalt in den Gärten buchstäblich selbst in die Hand nehmen. Das ‚Lebensministerium‘ in Wien öffnet seit dem Jahr 2014 bundeseigene Gärten und verloste sogar 80 Beete auf rund 1200 Quadratmetern, für den Anbau von Blumen, Kräutern und Gemüse“, weiß Rößlhuber und fügt an: „Ebenfalls könnte man ein eigenes Urban-Gardening Projekt in städtischen Pflichtschulen andenken. In Wien wurde beispielsweise ein Urban-Gardening-Projekt von ‚Danone Österreich‘ für Schulkinder realisiert. Schülerinnen und Schüler einer Volksschule pflanzten ihren eigenen urbanen Garten. Die Kinder wurden so auf die nachhaltige Entwicklung von Pflanzen sensibilisiert und ihnen wurde auf spielerische Art und Weise der Kreislauf der Natur nähergebracht.“

Man könnte Urban-Gardening aber auch als integratives Sozialprojekt einsetzen: „Gemeinsames ‚Garteln‘ bringt die Menschen zusammen. Sich gemeinsam die Hände beim Buddeln in der Gartenerde schmutzig machen, das verbindet auf jeden Fall. Die Stadt könnte in größeren Wohnsiedlungen mit motivierten Bewohnern oder als sinnstiftende Ergänzung in der Freizeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern ein Zusatzangebot mit Mehrwert schaffen“, sagt Rößlhuber und fügt abschließend an: „Die ressortzuständige Vizebürgermeisterin für Bildung und Soziales, Frau Mag. Hagenauer, und der ressortzuständige Vizebürgermeister für das Gartenamt, Herr Dipl.-Ing. Preuner, sind aufgefordert – gemeinsam mit dem Stadtrat Johann Padutsch und seinen Mitarbeitern hier über den Tellerrand zu blicken und Vorschläge zu Urban-Gardening auf den Tisch zu legen.“

Rückfragenhinweis: GR Lukas Rößlhuber 0676-6480251