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NEOS begrüßen Einigung im Ärztestreit

Huber: „Ich appelliere an die Landesregierung, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Zufrieden zeigt sich NEOS Gemeinderat und Gesundheitssprecher Dr. Sebastian Huber in einer ersten Reaktion auf die Einigung im Ärztestreit: „Obwohl die Gehälter insgesamt um € 13,5 Millionen steigen werden, sind sie nach wie vor vom Gehaltsschema des UKH weit entfernt. Das ist zumindest ein erster Schritt. Die Verteilung der Summe auf Turnus-, Fach- und Oberärzte wird noch viel Fingerspitzengefühl brauchen, die Einbeziehung aller SALK-Ärztegruppen wird notwendig sein. Unverständlich für mich ist jedoch, warum ‚Gesundheitslandesrat‘ Dr. Christian Stöckl dieses Angebot nicht bereits schon vor Wochen gemacht hat. Dr. Stöckls Spiel mit dem Feuer und mit der Gesundheitsversorgung wurde zum Glück im letzten Moment – im Sinne der Tausenden Patientinnen und Patienten – noch abgewendet“, stellt Dr. Huber fest.

Ausruhen dürfe sich die zuständige Politik jedoch nicht: „Es gibt immer noch viele große Baustellen im Gesundheitsbereich Salzburgs. Eine Reaktion auf den Ärztemangel wurde seit Jahrzehnten verschlafen. Immer mehr Ärztinnen und Ärzte verlassen die Landeskliniken und es wird zunehmend schwieriger, frei werdende Stellen von Ärztinnen und Ärzten für Allgemeinmedizin nach zu besetzen. Die­ser Um­stand sollte für die zuständige Po­li­tik ei­gent­lich ein ab­so­lu­tes Warn­si­gnal sein. Ich appelliere an die Landesregierung, nicht den Fehler zu machen, sich nun auf den Lorbeeren dieses ‚Etappenerfolges‘ auszuruhen. Zur Erneuerung des Gesundheitsbereichs in Salzburg steht noch viel Arbeit vor uns“, so Huber abschließend.