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NEOS beantragen Prüfung der „SommerSZENE“.

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Starzer: „Hohe Subventionen verlangen laufende Kontrollen.

Im morgigen Kontrollausschuss soll ein Prüfantrag der NEOS zur Sommerszene beschlossen werden. „Allein in den letzten 5 Jahren erhielt die SZENE Salzburg knapp 1,6 Millionen Euro öffentlicher Gelder von der Stadt Salzburg. Das Hauptprojekt der SZENE ist das Festival ‚SommerSZENE‘ für zeitgenössischen Tanz. Die hohen Subventionen durch die Stadt verlangen nach einer Prüfung der SommerSZENE durch das Kontrollamt der Stadt Salzburg. Das finanzielle Desaster um die Salzburg Biennale hat gezeigt, unter welch schwierigen Rahmenbedingungen Festivals für zeitgenössische Kunst agieren. Dass hier öffentliche Gelder nicht ohne Kontrolle investiert werden können, versteht sich von selbst “, stellt NEOS Gemeinderat und Mitglied des Kontrollausschusses, Dr. Christoph Starzer, eingangs fest. „Unser Prüfantrag bietet den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern einen Blick hinter die Kulissen der ‚SommerSZENE“. Die drei zentralen Fragen für uns sind: 

  • Wie hoch sind die Kosten der Eigen-/Produktionen der ‚SommerSZENE‘?
  • Wie hoch sind die Einnahmen aus den Kartenverkäufen? Wie viele Karten wurden insgesamt verkauft und wie viele Karten wurden kostenlos angeboten?
  •  Wie hoch ist die Subvention der Stadt pro verkaufter Karte?

Als Prüfzeitraum haben wird die Jahre 2016 bis 2018 gewählt. Wir erwarten, dass das städtische Kontrollamt damit einen guten Querschnitt der Entwicklung der SommerSZENE darlegen kann“, sagt Starzer.

Mit einer derart hohen Subvention durch die Stadt muss das Subventionskonzept und das Publikumsinteresse an der ‚SommerSZENE‘ regelmäßig evaluiert werden. Sonst wäre es gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nicht zu verantworten, dieses zeitgenössische Tanzfestival jährlich in dieser Höhe zu subventionieren“, stellt Starzer abschließend fest.