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NEOS: Altstadt-Fahrverbot massiver Einschnitt für Salzburger.

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Huber/Rößlhuber: „Altstadt muss weiterhin für Verkehr erreichbar bleiben.“

Verwundert nimmt NEOS Klubobmann Dr. Sebastian Huber die heutige Ankündigung von SPÖ Bürgermeister Heinz Schaden in den Salzburger Nachrichten zur Kenntnis, in dem er ein Fahrverbot für die Altstadt vorschlägt: „Heinz Schaden ist seit über 25 Jahren in der Stadtregierung. Das Verkehrsproblem ist in den letzten Jahrzehnten nicht weniger geworden. Ich frage mich wirklich, wo hat Heinz Schaden in den letzten 25 Jahren gelebt? Die Ankündigung eines Fahrverbotes zeigt für mich eine komplette Kapitulation des eigenen politischen Wirkens“, so Huber der anfügt: „Bei der Lektüre der heutigen SN bleibt SPÖ-Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger hoffentlich nicht das Frühstücksei im Hals stecken. Der Vorschlag eines Fahrverbotes wird wohl zu einer Menge an Unverständnis und Unsicherheit bei der Autoindustrie führen. Für Salzburg ist sie jedenfalls ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig, der tausende Arbeitsplätze sichert.“

Ein Altstadt-Fahrverbot zu fordern und gleichzeitig den ÖPNV über Jahrzehnte hinweg zu vernachlässigen ist für mich die Groteske zum Quadrat. Jedes Jahr steigen die Preise, der Takt – vor allem in den Abendstunden – ist katastrophal und jahrzehntelang hat der Bürgermeister schienengebundene Alternativen verhindert. Herr Bürgermeister, sie hätten Jahrzehnte Zeit gehabt, den Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven und komfortablen ÖPNV zu ermöglichen“, stellt NEOS Verkehrssprecher GR Lukas Rößlhuber fest und fügt an: „Hätten sie das gemacht und der ÖPNV wäre eine echte Alternative zum PKW, dann hätten wird das ganze Verkehrsproblem in der Stadt Salzburg nicht. Ein Altstadt-Fahrverbot führt zu einem massiven Einschnitt für alle Salzburger und hilft den Menschen an stark befahrenen Straßen – beispielsweise der Ignaz-Harrer-Straße – nichts.“

NEOS erteilen dem Altstadt-Fahrverbot eine klare Absage: „Ein Altstadt-Fahrverbot führt zu einer Verdrängung und die Verkehrsbelastungen an den Ausweichrouten wären extrem. Für uns steht fest: Die Altstadt muss auch weiterhin für den Verkehr erreichbar bleiben“, sagen Huber und Rößlhuber und fügen abschließend an: „Erstaunt sind wir schon, dass für den Fall ‚Altstadt-Sperre‘ Stadtrat Johann Padutsch kein passendes Konzept griffbereit hat. Anscheinend hat er und seine Abteilung mit solch einem Vorschlag nie gerechnet.“