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NEOS: Alleskönner begrünte Dächer: Sie dämmen im Winter und kühlen im Sommer, sie schützen vor Lärm, Feinstaub, Überschwemmungen, Bienensterben und sogar vor Zoff mit den Nachbarn.

18.12.2018 Ismail Uygur

ismael

Ein Klima-Vorschlag von NEOS-Gemeinderatskandidat Ismail Uygur, der an der HTL seine Diplomarbeit zu diesem Thema geschrieben hat: „Mehr Dächer begrünen! Das hat gegenüber normalen Kieseldächern praktisch nur Vorteile: Mehr Grün am Bau tut dem Mikroklima gut und wirkt der Erderwärmung entgegen. Ein Dachgarten schafft einen zusätzlichen Wohlfühl-Platz, was die Nachbarschaft verbessert. Die Pflanzen filtern Staub, Feinstaub und Lärm und vermindern damit sogar die Verkehrsbelastung. Sie dämmen im Winter die Wärme besser als Kiesdächer, und sie kühlen im Sommer angenehm und speichern wertvolles Regenwasser. So entsteht ein neuer Lebensraum für Kleintiere, Insekten und vor allem für unsere bedrohten Bienen. Die Hälfte der Niederschläge verdunstet, was das Kanalsystem entlastet, was wiederum bei starken Regenfällen ein Segen sein kann.

Und begrünte Dächer haben eine längere Lebensdauer und kosten damit auf lange Sicht weniger. Über Photovoltaik rechnet sich ein Gründach mit der Zeit, nach etwa 20 Jahren. Das einzige, das wirklich für die verbreiteten Kieseldächer spricht, das sind die günstigeren Anfangskosten. Aber hier könnte man die begrünten Dächer fördern oder bei Ausschreibungen begünstigen, wenn man mit Weitblick plant. In vielen Ländern Asiens ist das längst üblich, und auch bei uns wäre das eine gute Sache, wie der heisse Sommer gezeigt hat“, so NEOS-Kandidat Ismail Uygur: „Und schöner sind begrüne Dächer sowieso!“

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