« Zurück zur Übersicht

NEOS: Abenteuer „Rauchmühle“ reißt Budgetloch.

Sebastian_Huber_390x390Lukas_Roesslhuber_390x390

Huber/Rößlhuber: „15 Millionen besser in Kindergärten oder Jugendarbeit investieren.“

Das Projekt ‚Rauchmühle‘ wird mittelfristig ein Budgetloch in das Stadtbudget reißen. Mit den kolportierten rund 15 Millionen Euro ist die Rauchmühle ein nächstes ‚Megaprojekt‘ und der finanzielle Ausgang höchst ungewiss“, stellt NEOS Klubobmann Dr. Sebastian Huber in einer ersten Reaktion fest und fügt an: „Wir NEOS haben von Anfang an ein stichhaltiges Betriebs- und Veranstaltungskonzept für die Rauchmühle gefordert. Die heutige Information an die Gemeinderäte ist von einem stichhaltigen Konzept meilenweit entfernt. Es ist ein Aufwärmen der ersten Information vom November 2017. Man will die eierlegende Wollmilchsau, alles in allem für jedermann. Am Ende bezahlt der Steuerzahler ein überteuertes Grundstück, ein paar ‚Kulturmanager‘ Pöstchen und den jährlichen Abgang.“

Die kolportierten 15 Millionen Euro für die Rauchmühle könnte man anders besser investieren. Beispielweise in den Ausbau von Kindergärten oder Jugendzentren. Mit 15 Millionen Euro gingen sich zwei neue Kindergärten und ein neues Jugendzentrum – beispielsweise in Salzburg Süd – locker aus“, stellt NEOS Jugendsprecher GR Lukas Rößlhuber fest und fügt an: „Schon jetzt sind manche städtische Kindergärten derart überlaufen, dass fast jedes zweite oder dritte Kind abgelehnt werden muss. Seit dem Jahr 2007, der Absiedelung von MARK, gibt es auch kein Jugendzentrum mehr im Süden der Stadt. Aber es entstanden – beispielsweise in der Gartenstadt Aigen oder entlang der Alpenstraße –in den letzten Jahren viele neue Wohnungen. Zusätzlich ermöglicht der Wilhelm-Kaufmann-Steg den Jugendlichen eine neue Form der Mobilität zwischen den Stadtteilen Aigen und Herrnau.“

An unserem Vorschlag hätte die Stadt – neben den zwei Kindergärten und einem neuen Jugendzentrum – mit den kolportierten 15 Millionen Euro noch immer verfügbares Geld, um die mobile Kinder- und Jugendarbeit auszubauen. Insbesondere in den Stadtteilen Lehen, Liefering, Maxglan oder Taxham wäre ein zusätzlicher Ausbau der mobilen Kinder- und Jugendarbeit absolut sinnvoll. Das ist bringt einen höheren Mehrwert für Salzburg, als in eine überteuerte Immobilie zu investieren“, stellen Huber und Rößlhuber abschließend fest.