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Magistrat ist um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz bemüht

Huber: „Rauchende Mitglieder der Stadtregierung müssen sich ihrer Vorbildfunktion bewusst werden.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Zum internationalen Welttag für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, dem 28. April, hat sich NEOS Gesundheitssprecher und Arzt Dr. Sebastian Huber insbesondere die Gesundheitsvorsorge des Magistrates genauer angesehen: „Ich habe zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz mehrere Anfragen an Bürgermeister Dr. Heinz Schaden gestellt. Das Magistrat bietet ein breites Angebot zur Gesundheitsförderung an. Neben Sport und eigenen Informationsbroschüren gibt es auch ein Rauch- und Alkoholpräventionsprogramm“, weiß Dr. Huber und fügt an: „Leider ist der Zuspruch zum Rauchpräventionsprogramm überschaubar. Rund ein Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen daran in den letzten Jahren teil. Besonders rauchende Mitglieder der Stadtregierung müssen sich hier ihrer Vorbildfunktion bewusst werden. Zum Alkoholpräventionsprogramm wurden leider keine Informationen zur Verfügung gestellt.“

Auch bezüglich hohen Standards für Sicherheit am Arbeitsplatz ist das Magistrat bemüht: „Nach dem tragischen Zwischenfall im September 2013, wo sich ein Wohnungswerber im Wohnungsamt selbst anzünden wollte, wurde dem Sozialausschuss ein neues Sicherheitskonzept für das Sozial- und Wohnungsamt präsentiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozial- und Wohnungsamtes werden professionell geschult und mit der Polizei wurde ein Notfall- und Fluchtwegekonzept erarbeitet“, sagt Dr. Huber.

Erfreut zeigt sich Dr. Huber, dass die Themen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz im privatwirtschaftlichen Bereich einen immer größeren Stellenwert einnehmen: „Viele Unternehmen haben erkannt, wie wichtig die Themen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind. Dies belegen auch die Zahlen der Arbeitsunfälle. Diese gehen seit drei Jahren österreichweit kontinuierlich zurück“, so Dr. Huber und fügt an: „Auf diesem hohen Standard dürfen wir uns aber nicht ausruhen. Ich appelliere an die Unternehmen sich nur mit den höchsten Gesundheits- und Sicherheitsstandards zufrieden zu geben.“

Ausdrücklich begrüßt werden von Dr. Huber innovative und unternehmensübergreifende Gesundheitsprojekte: „Die Initiative ‚rauchfrei‘ des Magistrates, gemeinsam mit Palfinger, der FH und Spar hat absoluten Vorbildcharakter und sollte von so vielen Unternehmen wie möglich übernommen werden“, stellt Dr. Huber abschließend fest.