Landtagssklub / Sebastian Huber

NEOS Salzburg schließen sich Forderung nach Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung an

24. August 2021
Sebastian Huber

Huber: „Telefonischen Krankmeldung soll ins Dauerrecht übernommen werden.“

Volle Unterstützung zur Forderung der Salzburger Ärztekammer zur Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung kommt von NEOS Salzburg Gesundheitssprecher, Zweiter Präsident Dr. Sebastian Huber: „Die telefonische Krankschreibung hat sich im Sinne der Patientensicherheit und des Patientenservice vollständig bewährt. Der Missbrauch der telefonischen Krankmeldung, von dem sich ÖGK und Bundesregierung immer fürchten, fand nicht statt. In Salzburg gab es während des ersten harten Lock-Downs sogar weit weniger Krankenstände. Die telefonische Krankmeldung sollte von den Sozialversicherungen ins Dauerrecht übernommen werden“.

„Die Abschaffung der telefonischen Krankmeldung mit 1. Juli war rückblickend ein Fehler. Auch im Sommer 2020 wurde die telefonische Krankmeldung während des Sommers ausgesetzt, nur um sie im Herbst wiedereinzuführen. Ja, Anfang Juli waren die Zahlen niedrig, aber allen Expertinnen und Experten im Gesundheitsministerium oder in der ÖGK musste angesichts der Deltavariante klar gewesen sein, dass die Zahlen heuer viel schneller steigen werden. Leider haben die ÖGK und die Bundesregierung nichts aus ihren Fehlern im letzten Jahr gelernt“, ärgert sich Huber, der im Zivilberuf auch niedergelassener Facharzt für Innere Medizin ist.

„Die niedergelassenen Ärzte berichten mir, dass die telefonische Krankmeldung sehr gut angenommen wurde und ihnen auch keine missbräuchlichen Verwendungen bzw. Missbrauchsversuche bekannt sind. Denn die niedergelassenen Ärzte kennen ihre Patienten. Wenn ein fremder Patient einen niedergelassenen Arzt für Allgemeinmedizin / Facharzt kontaktiert und eine Krankschreibung einfordert, wird dieser ihn ohnehin an seinen Hausarzt verweisen“, so Huber der abschließend anfügt: „Deutschland ist Österreich in diesem Punkt wieder einmal einen Schritt voraus. Dort wurde die telefonische Krankmeldung bereits bis Ende September verlängert.“

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