Landtagssklub / Liesl Weitgasser und Sebastian Huber

NEOS Salzburg erneuern Forderung nach automatischem Pensionssplitting

2. August 2021
Elisabeth Weitgasser

Huber / Weitgasser: „Freiwilliges Pensionssplitting wird nicht angenommen.“

Anlässlich des gestrigen Equal Pension Day fordern NEOS Salzburg ein automatisches Pensionssplitting mit "opt-out“-Möglichkeit: „Zahlen einer parlamentarischen Anfragebeantwortung zeigen, dass in den Jahren 2018 und 2019 es in Salzburg lediglich 63 Anträge auf freiwilliges Pensionssplitting gab. Hochgerechnet auf rund 11.000 Geburten in diesem Zeitraum sind die 63 Anträge in Salzburg lediglich nur rund ein halbes Prozent. Dies zeigt, dass das freiwillige Pensionssplitting nicht angenommen wird“, so NEOS Salzburg Frauensprecherin Liesl Weitgasser und NEOS Salzburg Sozialsprecher, Zweiter Präsident, Dr. Sebastian Huber.

„Ein automatisches Pensionssplitting mit „opt-out“-Möglichkeit wäre ein erster Schritt gegen Altersarmut von Frauen. Wir NEOS schlagen vor, dass für die ersten sieben Jahre nach der Geburt eines Kindes die erworbenen Gutschriften der Eltern zu gleichen Teilen auf deren Pensionskonto aufgeteilt werden sollen. Bei einem Pensionssplitting hätten beide Elternteile die gleiche Altersabsicherung, unabhängig davon, wer mehr Haushaltsarbeit leistet“, so Huber.

„Ärgerlich ist, dass auf Bundesebene zu diesem Thema nichts passiert. Einmal im Jahr feuern unterschiedliche ÖVP-Politikerinnen Nebelgranaten mit Ankündigungen ab, umgesetzt ist bis dato nichts. Die Schweiz hat mittlerweile schon vor vielen Jahren ein automatisches Pensionssplitting erfolgreich eingeführt. In Österreich geht bei diesem Punkt leider nichts weiter“, ärgert sich Weitgasser abschließend.

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