Landtagssklub / Sebastian Huber

NEOS Salzburg lassen beim „Nelson-Mandela-Weg“ nicht locker.

16. Juli 2021
Sebastian Huber

Am kommenden Sonntag, dem 18. Juli, wird der „Internationale-Nelson-Mandela-Tag“ zum 11. Mal begangen. Der Gedenktag wird seit dem Jahr 2010 jährlich am 18. Juli, dem Geburtstag des ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas und Friedensnobelpreisträgers, auf Initiative der Vereinten Nationen gefeiert.

„Nelson Mandelas Botschaft des Friedens, der Versöhnung und der kompromisslosen Umsetzung der Menschenrechte ist weltweit gültig. Auch wir in Salzburg können daraus lernen. Sein jahrzehntelanger Kampf gegen das südafrikanische Apartheit Regime und somit gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung muss für uns alle in der Zivilgesellschaft ein Vorbild sein. Gerade in Zeiten von 'blacklivesmatter' gewinnt sein friedliches Wirken sowie sein Kampf gegen Rassismus noch zusätzlich an Kraft. Eine Straßenbenennung von Mandela würde auch der farbigen Community in Salzburg zusätzliche Sichtbarkeit geben“, so NEOS-Salzburg Menschenrechtssprecher Landtagsabgeordneter und Zweiter Präsident Dr. Sebastian Huber, der anfügt: „Unsere NEOS Gemeinderätin Nevin Öztürk hat bereits im Jahr 2019 einen Antrag für einen Nelson-Mandela-Weg eingebracht. Sie forderte die Umbenennung eines Teiles des Fuß- und Radweges zwischen der Erzabt-Klotz-Straße und des Mühlbacherhofweges.“

„Die geltenden Richtlinien für Benennungen von Verkehrsflächen der Stadt Salzburg befürworten aber die Umbenennungen von Fuß- und Radwegen nicht. Das ist sehr, sehr schade. Gerade durch die Umbenennung von Fuß- und Radwegen könnte man viel mehr historische Persönlichkeiten - vor allem Frauen sowie NS-Opfer und NS-Widerstandskämpfer_innen - sichtbar machen und andererseits würden keine Kosten (z.B. Adressänderung, Drucksorten, etc.) für Anrainer entstehen“, sagt NEOS Gemeinderat Ismail Uygur, der abschließend anfügt: „Aus diesem Grund bringe ich in der ersten Gemeinderatssitzung nach dem Sommer einen Antrag ein, der die Umbenennung von Fuß- und Radwege ermöglicht.“

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