Landtagssklub / Sebastian Huber

Bundesregierung bei „eSport“ untätig

20. August 2021
Sebastian Huber

Huber: „‘eSport‘-Szene in Salzburg nicht unterschätzen.“

Morgen beginnt die erste Edition von LEVEL-Up. Für Spieler, Fans und Interessierte rücken Gaming und eSporterstmals im Salzburger Messezentrum in den Mittelpunkt. „eSport“ ist in Österreich längst keine Nischensportart mehr. Der E-Sport-Verband Österreich zählt rund 50.000 registrierte E-Sportlerinnen und Sportler, davon etwa 10 bis 12 Profis, die den E-Sport hauptberuflich ausüben.

 „In Punkto ‚eSport‘ bewegt sich auf Bundesebene leider nichts sehr viel. Eine parlamentarische Anfrage von NEOS zeigt auf, dass die von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag angekündigte Arbeitsgruppe zum ‚eSport‘ zwar eingerichtet wurde, wichtige und wesentliche Themenbereiche, wie ‚eSport‘ und Jugendschutz, Veranstaltungsrecht, Arbeitsrecht, Gemeinnützigkeit und steuerliche Themen, Gesundheit sowie Wetten und Glücksspiel oder auch die Anerkennung von ‚eSport‘ wurden jedoch bis dato noch nicht thematisiert. Dabei ist die ‚eSport‘-Szene in Salzburg nicht zu unterschätzen: Beispielsweise gibt es an der HTL Salzburg bereits ‚eSport‘-Turniere oder ein Freifach ‚eSport‘“, so NEOS Salzburg Sportsprecher, Zweiter Präsident, Dr. Sebastian Huber.

„Insbesondere Vizekanzler Werner Kogler bringt dem ‚eSport‘ nicht jene Aufmerksamkeit entgegen, die ihm eigentlich zustehen müsste. Beispielsweise wird ‚eSport‘ in Österreich als Sport noch immer nicht anerkannt. Dabei hat der ‚eSport‘ in jedem Fall auch in Österreich eine große Zukunft vor sich. Die zuständige Sportpolitik soll diesen gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten“, sagt Huber, der abschließend anfügt: „Einige europäische Länder sind Österreich hier bereits Lichtjahre voraus. In Schweden, den Niederlanden, Bulgarien, Großbritannien, Frankreich und Dänemark ist dies etwa bereits der Fall. Im letztgenannten Land wird E-Sport sogar in Schulen gefördert. In diesen Ländern ist die Professionalisierung von E-Sport bereits viel weiter“.

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