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Land Salzburg braucht jährlich mindestens 40 Ausbildungsstellen für Allgemeinmediziner!

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

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Huber: „NEOS warnte schon vor rund 3 Monaten.“

Salzburg braucht jährlich mindestens 40 Ausbildungsstellen für Allgemeinmediziner. Somit könnten in den kommenden 10 Jahren ausreichend Ärzte für Allgemeinmedizin ausgebildet und der drohende Ärztemangel in Stadt und Land abgewendet werden“, stellt NEOS Gesundheitssprecher und niedergelassener Internist, Gemeinderat Dr. Sebastian Huber, eingangs fest und fügt an: „Bereits vor rund 3 Monaten warnte ich vor dem drohenden Ärztemangel in Stadt und Land. Die neue Ausbildungsordnung für Allgemeinmediziner tritt im April 2016 endgültig in Kraft. Spätestens bis zu diesem Zeitpunkt müssen die benötigten Plätze geschaffen werden.“

Ich fordere Gesundheitslandesrat Dr. Christian Stöckl auf, mutige Entscheidungen zu treffen, anstatt sich hinter Gremien zu verstecken. Es ist 5 Minuten vor 12,
wenn die Politik nicht endlich gegensteuert, steuern wir auf einen eklatanten Ärztemangel in der Primärversorgung der Salzburger Patientinnen und Patienten hin“, sagt Huber.

In der Stadt Salzburg gibt es derzeit 64 Kassenstellen für Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin. Schon jetzt gibt es teilweise größere Probleme die Stellen nach zu besetzen. Bis 2025 werden rund 25 dieser Ärzte für Allgemeinmedizin in Pension gehen“, sagt Huber und fügt an: „Man darf den benötigten Bedarf an Ärzten für Allgemeinmedizin in der Zukunft nicht unterschätzen. Die Gesundheitsreform sieht eine Stärkung der Primärversorgung vor allem in niedergelassenen Bereich vor. Dafür müssen auch ausreichend Ärzte ausgebildet werden.