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Kostensteigerung beim Paracelsusbad – Betriebsrechnung wird nicht halten

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Starzer/Huber: „Kostensteigerung und Abgang werden Bürger bezahlen.“

 

Schon im ersten Amtsbericht nach dem Grundsatzamtsbericht wird das neue Paracelsusbad teurer. In der ersten ‚versteckten‘ Kostensteigerung wurden die Büros unter den Tisch fallen gelassen, obwohl der Preis für Bad, Kurhaus und Tiefgarage gleich blieb. In der zweiten,  offensichtlichen Kostensteigerung kostete das Bad mit Kurhaus und Garage im Grundsatzamtsbericht ‚noch‘ 55 Millionen Euro. Jetzt sind die Kosten schon auf 57,2 Millionen Euro angestiegen“, sagt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer im Anschluss an die heutige Gemeinderatssitzung und fügt an: „Obwohl mit den Büros ein wesentlicher Bestandteil weggefallen ist, steigt für die Stadt schon jetzt der Preis. Wir NEOS haben vor einer Kostenexplosion immer gewarnt. Nach der Kostensteigerung durch den Wegfall der Büros hat der Gemeinderat heute eine weitere Verteuerung zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger genehmigt.

Neben der Kostensteigerung wird die Betriebsrechnung des Paracelsusbades nicht halten:
Die Wasserfläche bleibt de facto gleich und die Eintrittspreise werden verdoppelt. Und die Stadt geht allen Ernstes davon aus, dass sich die Besucherzahlen verdoppeln werden. Allein für die Sauna wird im dritten Betriebsjahr mit 50.000 Besuchern gerechnet. Das würde einen Monatsschnitt von 4.166 sowie einen Tagesschnitt von 137 Personen betragen. Im Jahr 2015 haben nicht einmal 30.000 Personen die Sauna im Paracelsusbad besucht“, sagt NEOS Gemeinderat Dr. Sebastian Huber und fügt an: „Das Schwimmen wird im neuen Paracelsusbad ebenfalls ein teurer Spaß werden. Die Preise werden ab dem Jahr 2021 mit € 10,00 pro Tag für Erwachsene und € 8.00 pro Tag für Kinder veranschlagt. Dies ist eine Preissteigerung von jeweils über 100 % zum Vergleich zu den aktuellen Eintrittspreisen.“

Der Abgang sowie die Kostensteigerung beim Bau des Bades werden weit höher sein, als uns die drei ‚alten Herren‘ Schaden, Preuner und Padutsch heute weiß machen wollen. Aber sie werden die Kostensteigerung während des Baues sowie den jährlichen Abgang nicht berappen müssen. Zahlen wird es die Allgemeinheit, sprich wir Bürgerinnen und Bürger, sei es durch unser Steuergeld um die Kostensteigerungen bei den Baukosten abzufedern oder sei es durch eine Eintrittserhöhung in den ersten Betriebsjahren“, stellen Starzer und Huber abschließend fest.