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Kontrollamtsbericht zur Austria zeigt schonungslos Verfehlungen auf.

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Huber: „Tribüne und Flutlicht sollen – notfalls über ‚Willhaben‘ – verkauft werden.“

 

Der von NEOS in Auftrag gegebene Kontrollamtsbericht über die Informationslage bzgl. der Tribünenerrichtung für das Austria-Stadion zeigt schonungslos Verfehlungen auf. Eine Reihe von politischen Fehlentscheidungen führte zur Verschwendung von über einer Millionen Euro Steuergeld: „Ein überforderter `Kapitän´ und SPÖ-Bürgermeisterkandidat Bernhard Auinger kennt offensichtlich die politischen Spielregeln nicht und legt ´nicht stimmig bzw. sogar widersprüchliche´ Zusatzanträge zum Austria-Stadion vor. NEOS schüttelte bereits im September 2014 den Kopf über diese ‚Husch-Pfusch-Anträge‘, aber die SPÖ blieb stur. Völlig versagt hat die selbsternannte Kontrollpartei FPÖ. Sie stimmt blindlings diesen widersprüchlichen Zusatzanträgen zu, ohne sie je auf ihre Sinnhaftigkeit durchgelesen zu haben“, stellt NEOS Klubobmann und Sportsprecher Dr. Sebastian Huber eingangs fest.

 

Mit der politischen ‚Brechstange‘ versuchten dann Bürgermeister Heinz Schaden und Planungsstadtrat Johann Padutsch die Genehmigung für das Austria-Stadion ‚durchzudrücken‘. Den Ämtern von Heinz Schaden und Johann Padutsch war die befristete Widmung der Austria-Tribüne auf drei Jahre bekannt. Die Anregung zur befristeten Widmung von drei Jahren kam beispielsweise direkt von der Naturschutzbehörde – sie liegt im Ressortzuständigkeitsbereich von Bürgerlisten-Stadtrat Johann Padutsch“, weiß Huber und fügt an: „Dem politischen Erfolg wurde alles untergeordnet. Das Motto lautete: ‚Die Austria muss ihr Stadion bekommen‘. Die Kommunikation unter den zuständigen Ämtern über das Thema wird eingestellt und am Ende weiß niemand etwas von einer befristeten Widmung.“

Unsportlich agiert aber auch die Austria selbst. Der `Fair-play` Gedanken wird beiseitegeschoben und den Gemeinderäten wird im Bauausschuss am 12. Mai 2015 kein reiner Wein eingeschenkt. Hier hätte man die dreijährige Befristung der Austria-Tribüne ansprechen müssen. Für uns NEOS ist unser Vertrauen in die Austria nachhaltig erschüttert“, führt Huber weiter aus.

Was bleibt am Ende des Tages von der Stadion-Groteske der Austria übrig? „Das Austria Stadion ist eine Bauleiche, befristet auf drei Jahre und ein Schildbürgerstreich erster Güte. Jetzt muss unter Druck eine Lösung erarbeitet werden. Wir NEOS haben zur Tribüne und zum Flutlicht eine klare Meinung“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Beide Bauteile sollen – notfalls über `Willhaben` – verkauft werden, damit der Schaden für den Steuerzahler etwas minimiert werden kann. Der Erlös des Verkaufes soll in den städtischen Breitensport investiert werden.
In der Stadt Salzburg gibt es genug andere Sportvereine, die täglich wertvolle Jugendarbeit leisten und sich eine finanzielle Unterstützung verdient haben.“