« Zurück zur Übersicht

Internationaler Holocaust-Gedenktag: NS-Gräuel dürfen nicht vergessen werden.

GR Cornelia Thöni
GR Kornelia Thöni

 

Thöni: „Politik muss sich für Rechtstaat, Menschenrechte und Toleranz einsetzen“.

 

Morgen jährt sich zum 71. Mal die Befreiung des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. NEOS Kultursprecherin, Gemeinderätin Mag. Kornelia Thöni nimmt den internationalen Holocaust-Gedenktag zum Anlass, der vielen Salzburger Opfer des nationalsozialistischen Terror-Regimes zu gedenken. „Der Tod von unzähligen Salzburger Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen oder politisch aktiven Salzburgerinnen und Salzburger sind uns eine Mahnung. Die Gräuel des Nazi-Regimes dürfen niemals vergessen werden. Die Politik und die Zivilgesellschaft dürfen nicht müde werden, sich mit allen demokratischen Mitteln für den Rechtsstaat, die Menschenrechte und für Toleranz einzusetzen“, stellt eingangs Thöni fest und fügt an: „Rechtsextremes Gedankengut, Hetze gegen Minderheiten oder Rassismus gegen Fremde dürfen in einer humanen, freien und demokratischen Gesellschaft keinen Platz haben. Der internationale Holocaust-Gedenktag ist ein Anlass aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Salzburg aufzutreten.“ Für NEOS steht fest, dass jeder und jede etwas aktiv gegen rassistische und rechtsextreme Umtriebe tun kann: „Dazu braucht es Mut, Aufklärung, Sensibilisierung und eine kritische Auseinandersetzung mit der Gegenwart. Ich habe mit der Organisation der Aufführung des Theaterstückes ‚die letzten Zeugen‘ im vergangenen Oktober einen ersten Schritt gesetzt“, sagt Thöni und fügt an: „Bedauerlicherweise kommt es immer wieder zu Beschmierungen von Gedenkstätten oder Stolpersteinen. Gerade diese Vorfälle zeigen uns wie wichtig Aufklärung und die Auseinandersetzung mit unserer eigenen Geschichte ist. Wir dürfen nicht vergessen was damals passiert ist.“

 

Neben dem Gedenken an die Opfer müssen wir uns als Gesellschaft auch intensiv mit dem Umgang der Geschichte der Opfer der NS-Diktatur auseinandersetzen. Auch aus diesem Grund habe ich im Oktober letzten Jahres auch das Theaterstück `die letzten Zeugen` nach Salzburg geholt“, sagt Thöni und fügt abschließend an: „Es war womöglich die letzte Möglichkeit, jene zu hören und zu sehen, die den rassistischen Wahn der Nationalsozialisten überlebten und als Zeitzeugen aus erster Hand über ihre schrecklichen Ereignisse berichten können. Durch die ausverkaufte Schülervorstellung konnten besonders viele Schülerinnen und Schüler der Stadt Salzburg erreicht, sensibilisiert und aufklärt werden.