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Halleiner Stadtverwaltung lässt Schulkinder am Dürrnberg ohne Mittagessen

Nachdem die Halleiner NEOS-Gemeinderätin Maria Birenti gegen die massiven Widerstände der Halleiner Stadtverwaltung und des Bürgermeisters Anzengruber (ÖVP) eine Nachmittagsbetreuung für die Schulkinder am Dürnberg durchgesetzt hatte, mauert die Gemeinde Hallein jetzt wieder, indem sie seit Schulbeginn kein Mittagessen für die Kinder bereitstellt. Seit dem Frühjahr wissen die Verantwortlichen Bescheid, dass in Bad Dürnberg ab September ein Kindergarten mit Nachmittagsbetreuung startet. Bis heute gibt es aber kein funktionierendes Angebot für leistbares Mittagessen.

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Hintergrund ist, dass das Salzburger Kinderbetreuungsgesetz die Gemeinden zu einer Nachmittagsbetreuung verpflichtet, wenn eine Mindestanzahl von 14 Kindern dafür vorhanden ist. Finanziert wird das je zur Hälfte von Land und Gemeinde.
Dazu erläutert NEOS-Landessprecher Christian Dreyer: „Gängige Praxis in vielen Gemeinden ist es, den Betreuungsbedarf durch Nicht-Befragung, oder sehr restriktive Befragungstricks unter der Mindestanzahl zu halten, da die Gemeindeverwaltungen Arbeit und Geld für Kinderbetreuung scheuen. Aus Sicht von NEOS ist aber eine funktionierende Kinderbetreuung überlebenswichtig für arbeitende Mütter. Deshalb haben wir dieses Thema zu einem unserer Hauptanliegen gemacht“.

Seit letzter Woche nehmen 15 Kindergartenkinder und Volksschüler die neu geschaffene Nachmittagsbetreuung im städtischen Kindergarten am Dürrnberg (Gemeinde Hallein) in Anspruch. Es gibt aber ein Problem: Seit Schulbeginn gibt es kein Mittagessen für die Kinder. Den Eltern wurden zwar zu Schulbeginn zwei Angebote zur Auswahl gestellt, jedoch nicht näher darüber informiert. Ein Mittagessen soll nun sechs Euro kosten, was sich die Hälfte der Eltern nicht leisten kann. „Es grenzt an Zynismus wenn nun von Seiten der Stadt erklärt wird, dass die andere Hälfte der Kinder offenbar kein Essen brauche“, stellt Birenti fest. Der Stadt ist dieser Umstand offenbar völlig egal. Auf zahlreiche Nachfragen bei den Verantwortlichen für eine adäquate Lösung herrscht eisernes Schweigen. „Die Stadtverwaltung musste schon zur gesetzlich vorgeschriebenen Betreuung gedrängt werden, jetzt sieht es aus als räche man sich dafür an den Kindern. Diese Vorgehensweise macht mich mehr als wütend und ist abermals ein Beispiel für die haarsträubende Informationspolitik im Halleiner Rathaus“, erklärt NEOS-Gemeinderätin Maria Birenti.

Hintergrundinformation: Während andere Betreuungseinrichtungen ein Mittagessen für 2,50 bis 3 Euro anbieten, sollen Eltern in Bad Dürnberg bis zu 6 Euro dafür zahlen. Das Essen selbst würde von der naheliegenden Küche der Emco-Klinik zum Preis von 3,30 pro Mahlzeit geliefert werden können. Die Differenz zum Preis von 6 Euro wird für Transport, Personal und Anschaffung von Warmhaltebehältnisse verrechnet. Diese Kosten werden üblicherweise nicht an Eltern weiterverrechnet. Nicht so in Hallein, dort sollen die Eltern die Organisation, Personal, Anschaffungskosten usw. selbst bezahlen. Der Alternativ-Anbieter schied für die meisten Eltern aus, da diesen Anbieter niemand von den Eltern kennt, selbst der Amtsdirektor konnte auf Nachfragen niemanden nennen der Erfahrungen mit diesem Anbieter hat.

Die meisten Eltern haben sich nun mangels vernünftiger Angebote entschieden das Essen selbst zu kochen. Aufgrund der späten Zusagen der Stadt in Sachen Nachmittagsbetreuung, zogen sogar einige Eltern Ihre Anmeldung zurück, weil sie unsicher waren ob die Nachmittagsbetreuung überhaupt zustande kommt.

Mehrere Monate hätte Bürgermeister Anzengruber (ÖVP) und sein Stadtamtsdirektor Angerer Zeit gehabt, sich um ein funktionierendes und vor allem leistbares Essenssystem zu kümmern. Passiert ist – auch während der Sommermonate – nichts. Wir fragen uns: welche ideologischen Ziele verfolgt Bürgermeister Anzengruber mit seiner fortgesetzten Blockade auf dem Rücken von Kindern und arbeitenden Eltern?

  • raufgedeckt@gmail.com

    In hallein wird sowieso nichts fur kinder getan es herrscht kinderfeindliche politik es gibt zu wenig grippen kindergarten Plätze dann ist der stadtpark dem altersheim zum opfer gefallen und verkleinert worden der hochwasserschutz hat auch grund beansprucht alles 4ird betoniert und dort bauens eine bucht gerade in die salzach das die kinder absaufn spieleinheiten gehoren neu ein trauerspiel die pensionisten mit die hund sind nicht in em teil den sie okupiert haben sondern lassen eie am rpielplatz eisserl super !! Mit kind sollt man dort wegziehn wohnungen 4zimmer stehen zu werden auch teilwrise gebaut aber nie an familien vergeben wohnungsvergabe ist auch mangelware und eine frechheit punkto kindergarten und schulen hab ich von muttern gehort das ihre kinder probleme haben ihre muttersprache deutsch zu lernen es kam vor das erzieher nicht deutsch reden halleiner altstadt stirbt auch alles sperrt zu und die faśaden brockeln lebensgefahrlich in die fuzo halleins politik ist zum schämen und skandalös allein im orf heute die aussage am ehemaligen chemie areal wohnungen bauen zu planen zeigt ja schon das die menschen der stadt egal sind sowie die Lebensqualität.v