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Für die SWAP-Prozesskosten ist Geld da, für die Pflege nicht.

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NEOS-Gemeinderat Günter Eckerstorfer: Mit den Änderungen bei der Rotweissrot-Card KÖNNEN bald mehr Pflegekräfte nach Österreich kommen. Die Frage ist, ob auch mehr Pflegekräfte nach Österreich kommen WOLLEN.

Es fehlt an finanzieller Wertschätzung für die Pflegerinnen und unsere Senioren: Wir haben zwar um Millionen die Seniorenwohnhäuser saniert, sperren dann aber aus Personalmangel 10 Prozent der Zimmer zu. Man hätte nicht nur für die Maurer, sondern auch für die Pflegerinnen Geld budgetieren sollen. Ganz abgesehen davon, dass es zynisch gegenüber den Pflegerinnen ist, dass man sie warten lässt, aber gleichzeitig 1,3 Millionen Euro für die SWAP-Prozesskosten selbstverständlich da sind.

Pflege, das heisst hoher Druck und hohe Verantwortung, aber auch viel dokumentieren müssen. Das führt zu hohem Drop Out und einem gewissen Stimmungsbild. Und dann kürzt die Regierung den Pflegerinnen aus dem Osten auch noch die Kinderbeihilfe daheim und somit den Anreiz, überhaupt nach Österreich zu kommen.

Angemessene Bezahlung! Weniger Druck! Dann haben wir auch wieder mehr Personal in der Pflege, das auch gerne arbeitet und im Beruf bleibt, so Eckerstorfer.