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Euregiobahn rückt nach Rehberg-Bericht in weite Ferne

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Huber/Rößlhuber: Werden Rehberg-Bericht genau prüfen.“

Zuallererst begrüße ich, dass der Rehberg-Bericht nun endlich – wohl auch durch meine Anfragen und den daraus resultierenden politischen Druck – vorgelegt wurde. NEOS hat hier für Transparenz und Offenheit gesorgt. Der Bericht selbst und die von Willi Rehberg kolportierten Zahlen versenken wohl oder übel das Projekt ‚Euregiobahn‘. Die Bahn würde insgesamt knapp 1,5 Milliarden Euro kosten. Für die Stadt Salzburg wäre das pro Jahr – vorausgesetzt das Land übernimmt die Hälfte der Kosten – 21 Millionen Euro für 35 Jahre plus die jährlichen Betriebskosten“, stellt NEOS Verkehrssprecher GR Lukas Rößlhuber eingangs fest und fügt an: „Durch den Rehberg-Bericht rückt die Euregiobahn in weite Ferne. Ich persönlich glaube, dass das Projekt auf Eis gelegt wurde. Dennoch werden wir den Bericht genauestens durcharbeiten und ihn auf seine Plausibilität prüfen. Erste hinterfragenswerte Ansätze zeigen sich bereits jetzt.“

Geld sollte bei ‚Jahrhundertprojekten‘ eigentlich nicht ein Totschlagargument sein, aber jährlich 21 Millionen Euro und rund 12 Millionen Euro an Betriebskosten sind für die Stadt Salzburg eine wohl zu hohe Summe. Diese wird nur mit harten Einsparungen möglich sein, die auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger gehen würden“, sagt NEOS Klubobmann Dr. Sebastian Huber und fügt an: „Was die Stadt Salzburg aber unbedingt benötigt sind moderne und alternative Ideen zur Bekämpfung der Stau- und Verkehrsmisere. Ich persönlich frage mich, ob im dritten Jahrtausend nicht andere Verkehrskonzepte besser geeignet sind, als lediglich eine Bahn unter die Erde zu legen. Wir NEOS gehen hier ohne Scheuklappen an die Diskussion. Aber im Sinne der staugeplagten Salzburgerinnen und Salzburger braucht die Politik rasch vorzeigbare Erfolge.“

Wir NEOS kritisieren, dass das Verkehrsproblem seit Jahrzehnten vor sich hergeschoben wird. Sowohl die Stadt – hier ist die grüne Bürgerliste seit 25 Jahren für die Stau- und Verkehrsmisere in der Stadt Salzburg verantwortlich – als auch das Land haben keine Lösung des Problems erreicht“, sagen Rößlhuber und Huber und fügen abschließend an: „Außer tausenden Kilos Papier an diversen Verkehrsstudien und Mobilitätskonzepten haben Stadt und Land de facto nichts herzeigbares hervorgebracht. Zur Umsetzung der – teilweise sehr innovativen Mobilitätskonzepte – fehlte beiden der politische Mut und die Entscheidungen wurden immer werggeschoben bzw. vertagt. Uns NEOS stört es, dass man von allen Ecken und Enden immer nur hört was nicht geht. Anstatt alternative Lösungen für die staugeplagten Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten wird primär nur gestritten.“