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Ehemalige ÖVP-StR Mag. Schmidt an Paracelsusbad-Desaster maßgeblich beteiligt

Starzer: „Prüfbericht listet etliche Fehlentscheidungen von Claudia Schmidt auf.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

„Der heute im Kontrollausschuss behandelte Prüfbericht zum Paracelsusbad offenbart neben dem Totalversagen der politischen Organe auch die maßgebliche Schuld der ehemaligen ÖVP-Stadträtin Mag. Claudia Schmidt an dem Desaster“, sagt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer. „Der Prüfbericht listet ihre Fehlentscheidungen im gesamten Verfahren auf. Bereits die bei der Ausschreibung vom März 2012 auftretenden eklatanten Fehler hat Frau Schmidt als für die SIG ressortzuständige Baustadträtin politisch zu verantworten“, so Starzer weiter, der hinzufügt:

„Man sprach damals von Baukosten in Höhe von netto 37 Mio. €, die zu allem Überfluss auch noch nur als ‚Richtwert‘ angegeben wurden. Dadurch versuchte die ÖVP-Stadträtin, den Bürgerinnen und Bürgern vorzugaukeln, dass es sich hierbei um die Summe handelt, die am Ende tatsächlich unterm Strich stehen wird. Anschließend begann die von Schmidt geführte SIG den Umfang des Projektes zu verringern, ohne die Kosten anzupassen.“

Kopfschüttelnd führt Starzer weiter aus: „In den darauffolgenden zwei Jahren, in denen viel Steuergeld und Zeit verschwendet wurden, gewährte ÖVP-Stadträtin Schmidt den ursprünglichen Projektsiegern etliche Nachfristen, um überhaupt die Eignung für das Projekt nachzuweisen. Ich frage mich: Welchen Nutzen erhoffte sich Stadträtin Schmidt aus diesem ungewöhnlichen Entgegenkommen? Nun wird klar, warum Claudia Schmidt im vergangenen Gemeinderatswahlkampf überraschend nach Brüssel abgezogen wurde: Man wollte sie dadurch aus der Schusslinie ziehen.“