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Earth Hour 2015 – Stadt Salzburg ist am 28. März wieder mit dabei

StR Unterkofler: Smart City Salzburg spart nicht nur in dieser Stunde Energie.

Stadt Salzburg bei Nacht ...und nur mit Straßenbeleuchtung während der Earth Hour.
Stadt Salzburg bei Nacht …und nur mit Straßenbeleuchtung während der Earth Hour.

Die Klimabündnisstadt Salzburg beteiligt sich am Samstag, 28. März, bereits zum neunten Mal an der Earth Hour, einer weltweiten Aktion des World Wide Fund for Nature (WWF) für den Klimaschutz. Von 20.30 bis 21.30 Uhr bleiben deshalb die weltberühmten Bauten, Kirchen und Denkmäler der Stadt – z.B. Festung, Dom, Mozartstatue oder Pferdeschwemme – im Dunkeln.

„Die Stadt Salzburg unternimmt bereits sehr viel, um Energie erst gar nicht zu verbrauchen bzw. den Verbrauch sehr deutlich zu senken. Dazu haben wir uns als Smart City verpflichtet – und unsere Pilotprojekte zeigen, dass intelligente, innovative, d.h. smarte Energie-Sparmaßnahmen nicht weniger, sondern weit mehr Lebensqualität bringen können“, erläutert Baustadträtin Barbara Unterkofler, in deren Zuständigkeitsbereich auch die Smart City Koordination liegt: „Salzburg zeigt mit sehr unterschiedlichen Pilotprojekten neue Wege auf, um die geforderten und auch selbst gesteckten Umwelt- und Klimaschutzziele zu erreichen. Allein mit dem Energie-Kontrollsystem ist es uns möglich, gezielte Maßnahmen zu setzen und so pro Jahr rund 560.000 Euro an Energiekosten bzw. 2.300 Tonnen Co2 einzusparen.“

Mehr als 3.000 leistungsstarke, konventionelle Straßenleuchten auf den Hauptstraßen der Stadt sind bereits seit Jahren mit einer Nachtabsenkung versehen (Einsparung ca. 30 bis 40%). Beim Projekt „Stadtlicht 2020“ werden die 6.000 ineffizientesten Straßenleuchten auf LED Technologie mit der Möglichkeit mehrstufiger Nachtabsenkung getauscht: Einsparpotential ca. 60% gegenüber dem Bestand.

Seit Herbst 2013 wird auch die Projektstudie „Bewegungsgesteuertes Licht“ umgesetzt. Hier werden Leuchten getestet, die auf Annäherung von StraßennutzerInnen reagieren. Wenn die Verkehrsfläche nicht genutzt wird, ist die Lichtstärke auf 15% des von der Norm vorgeschriebenen Wertes reduziert. Nähert sich ein/e Fußgänger/in, Radfahrer/in oder ein Kfz, reagiert die Anlage und erhöht die Beleuchtungsstärke auf 100%. Nach Verlassen des Erfassungsbereiches regelt die Anlage sanft und für die Betrachter/in kaum sichtbar wieder auf das Grundniveau von 15%. In wenig befahrenen Straßen, auf Geh- und Radwegen kann mit dieser Technologie etwa 80% Energie eingespart und das unerwünschte Streulicht für Anlieger und Umwelt drastisch reduziert werden.

Eine Stunde lang abschalten sollten bei der Earth Hour aber nicht nur die Kommunen, sondern auch Millionen kleiner Haushalte weltweit – das wünschen sich die Organisatoren. Auch in Salzburg könnten dann für 60 Minuten viele Fenster dunkel bleiben. Einzig die Straßenbeleuchtung bleibt aus Sicherheitsgründen von der Aktion unberührt. Doch da wird mit LED-Lampen ohnehin bereits massiv Energie gespart. „Die Earth Hour ist jedenfalls eine tolle Aktion, die den Zielen der Smart City Salzburg voll und ganz entspricht und an der wir sehr gerne mitmachen“, betont Stadträtin Unterkofler.

Mehr auf www.earthhour.at