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Deutschkurse für Asylberechtigte erster wichtiger Schritt

Sebastian-Huber

Huber: „‘A1‘-Kurs in Deutsch keine Garantie für Integration in den Arbeitsmarkt.“

Es freut mich sehr, dass die von der Stadt Salzburg angebotenen Deutschkurse für Asylberechtigte derart gut angenommen wurden und das rund 80 % der Kursteilnehmer diesen auch positiv abgeschlossen haben. Wieder einmal zeigt sich, dass jeder Euro, der in Sozial- und Bildungsarbeit investiert wird, sich am Ende doppelt und dreifach – und wie im aktuellen Fall sogar fünffach – auszahlt“, stellt NEOS Klubobmann und Sozialsprecher GR Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Nach dem ersten guten Schritt muss sich die Stadt jetzt überlegen, wie man das Angebot erweitern kann. Ein ‚A1‘-Kurs in Deutsch, in dem die Grundkenntnisse der Sprache erlernt werden, ist aber keine Garantie für eine nachhaltige Spracherlernung und Integration in den Arbeitsmarkt. Um nachhaltig in der Arbeitswelt Fuß zu fassen, braucht es ein höheres Sprachniveau.“

Wir NEOS werden die Deutschkurse für Asylberechtigte auch weiterhin mit unseren Stimmen unterstützen. Für uns NEOS steht fest, dass der Schlüssel zu einer geglückten Integration das rasche Erlernen der deutschen Sprache ist“, sagt Huber und fügt an: „Es braucht punktgenaue Investitionen an allen Bildungsstandorten – und das muss bereits im Kindergarten beginnen: Ob ein Sprachförderprogramm durch externe oder interne Trainer, Lerncoaches, Sozialpsychologen oder Bewegungsinitiativen – hier muss die Politik weiterhin Geld in die Hand nehmen, um Integration vom ersten Tag an zu ermöglichen.“

Noch immer Kopfschütteln löst bei NEOS Klubobmann Huber die damalige Ablehnung der FPÖ-Fraktion im Juli 2015 aus: „Die FPÖ lehnte damals die Deutschkurse für Asylberechtigte ab. Gemeinderat Erwin Enzinger sagte damals im Ausschuss, dass er ‚jene Menschen, die für die Kurse in Betracht kämen, gar nicht in Österreich haben will‘“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Asylberechtigten Deutschkurse zu verwehren und sich dann darüber aufzuregen, dass diese Personen kein Deutsch sprechen lässt mich wirklich am logischen Denken der FPÖ-Kollegen zweifeln. Selbst der oberösterreichische FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner sah bisher ‚Deutsch als Schlüssel zur Integration‘. Aber der FPÖ-Gemeinderatsklub der Stadt Salzburg nimmt selbst in der FPÖ eine ‚Außenseiterrolle‘ ein“.